Aktualisiert 22. Oktober 2026
Woher bezahlte Aufträge in Lausanne kommen
Lausanne ist hügelig, hat viel Verkehr und viele Fahrzeuge in Tiefgaragen und auf der Strasse. Das heisst Bedarf an Service, Bremsen, Batterie, Reifenwechsel, Diagnose und kleinen Reparaturen. Gleichzeitig gibt es eine grosse Zahl von Garagen mit Werkstatt, Hebebühnen, Prüfgeräten und Marktkenntnis. Als Einzelner konkurrieren Sie dort nicht über Grösse, sondern über Nähe, Erreichbarkeit und Klarheit.
Gesucht wird oft auf Französisch, mit der Frage nach Preis und Termin. Menschen vertrauen am ehesten Bekannten und Empfehlungen, vor allem wenn es um Bremsen, Lenkung oder Elektronik geht. Wer sich auf einen Bereich konzentriert, etwa Service für bestimmte Marken, Diagnose, Zweiräder oder Mobilreparatur, ist besser zu beschreiben.
- Privatfahrzeuge: Service, Bremsen, Batterie, Diagnose
- Kleine Betriebe mit Lieferwagen
- Hilfe vor Ort bei einfachen Pannen
- Vorbereitung auf die Fahrzeugprüfung
Den ersten Preis setzen
Rechnen Sie Arbeitszeit, Diagnosezeit, Werkzeug, Raum, Entsorgung, Versicherung und Garantie ein. Besonders Diagnose wird oft vergessen: Wer eine Stunde sucht und fünf Minuten repariert, muss die Stunde bezahlt bekommen. Nennen Sie deshalb Diagnose und Reparatur getrennt.
Teile verrechnen Sie mit transparentem Aufschlag und nennen Sie die Herkunft. Geben Sie vorab einen Kostenvoranschlag, bei Überschreitung rufen Sie an, bevor Sie weiterarbeiten. Das ist in der Branche eine häufige Konfliktquelle und mit einer kurzen Nachricht vermeidbar.
Wie die ersten zehn Kunden oft aussehen
Die ersten Aufträge kommen aus dem Umfeld: das Auto einer Kollegin, der Transporter eines Bekannten, ein Service für Nachbarn. Daran lernen Sie, wie lange Arbeiten wirklich dauern und welche Teile Sie schnell beschaffen können.
Halten Sie jede Arbeit schriftlich fest: Fahrzeug, Kilometerstand, Befund, Arbeit, Teile, Preis. Das schützt Sie, falls später eine Reklamation kommt, und hilft Ihnen, Ihre Zeit zu schätzen.
Was Sie als Selbstständige in der Schweiz klären müssen
Wer auf eigene Rechnung arbeitet, meldet sich in der Regel bei der Ausgleichskasse an; auch bei Nebenerwerb klärt sie, wie AHV-Beiträge laufen. Das Einkommen gehört in die Steuererklärung, bei Fragen hilft die Steuerverwaltung des Kantons Waadt. Eine Betriebshaftpflicht ist bei Arbeiten an Bremsen und Lenkung besonders wichtig.
Autoreparatur ist in vielen Gemeinden an Orte gebunden. Eine Werkstatt auf dem Parkplatz oder in der Tiefgarage ist meist nicht erlaubt. Klären Sie bei der Gemeinde Lausanne und dem Kanton, wo Sie arbeiten dürfen, und ob eine Bewilligung nötig ist. Altöl, Batterien, Reifen und Bremsflüssigkeit dürfen nicht in den Hausmüll oder die Kanalisation; sie müssen fachgerecht entsorgt werden. Informieren Sie sich bei den kantonalen Umweltbehörden und bei Branchenverbänden über Anforderungen an Räume, Boden und Abfall.
Was in den ersten Monaten schiefgeht
Häufig sind Kostenvoranschläge, die nicht eingehalten werden, und Reparaturen, die sich als grösser entpuppen. Auch Garantiefragen sorgen für Ärger: Was passiert, wenn das ersetzte Teil nach zwei Wochen ausfällt? Legen Sie fest, was Sie gewähren, und schreiben Sie es auf die Rechnung.
Dazu kommen Platzmangel, fehlende Werkzeuge, Abhängigkeit von einem Teilelieferanten und Arbeiten an Fahrzeugen, die Sie nicht kennen. Lehnen Sie Aufträge ab, wenn Sicherheit im Spiel ist und Sie unsicher sind.
- Kostenvoranschlag ohne Absprache überschritten
- Garantie nicht geregelt
- Keine geeignete Werkstatt oder kein erlaubter Arbeitsort
- Entsorgung von Öl und Teilen ungeklärt
Wie ein Websta-Profil dazupasst
Auf Websta erstellen Sie eine Profilseite wie eine kleine Webseite: mit Leistungen, Preisen, Fotos, Kontaktformular und Online-Buchung. Sie können Service, Bremsen, Diagnose und weitere Leistungen mit Preisen aufführen und Termine buchen lassen. Der Link lässt sich jedem schicken, und die Seite kann über die Suche gefunden werden. Kartenzahlungen laufen über Stripe auf Ihr eigenes Bankkonto, die Preise legen Sie selbst fest.
Auf dem Marktplatz suchen Menschen in der Nähe nach Leistung und Ort oder stellen eine Aufgabe ein, auf die Anbieter Offerten abgeben, etwa einen Bremsenwechsel. Ob daraus Aufträge werden, hängt von Ihrem Angebot, Ihrer Beschreibung und Ihrer Antwortzeit ab.
Ruhig anfangen
Eine Autowerkstatt lebt von Vertrauen. Beginnen Sie mit Arbeiten, die Sie sicher beherrschen, kalkulieren Sie ehrlich und schreiben Sie auf, was vereinbart ist. Klären Sie Arbeitsort und Entsorgung vor dem ersten Auftrag, nicht danach.
Zum Schluss ein Gedanke zur Spezialisierung: Wer in Lausanne als Einzelner startet, wird eher gebucht, wenn klar ist, wofür er steht, etwa Service für ältere Fahrzeuge, Elektroautos mit Grundkenntnissen oder Hilfe bei Vorbereitung auf die Fahrzeugprüfung. Das hält die Werkzeugliste überschaubar und macht es leichter, ehrlich zu sagen, was Sie nicht machen. Auch das schafft Vertrauen.
Häufig gestellte Fragen
- Darf ich Autos auf der Strasse oder in der Tiefgarage reparieren?
- Meist nein. Gemeinde und Hausordnung können das untersagen. Klären Sie vorab, wo Sie arbeiten dürfen.
- Wie entsorge ich Altöl und Batterien?
- Diese dürfen nicht in den Hausmüll. Fragen Sie bei den kantonalen Umweltbehörden nach Sammelstellen und Pflichten.
- Muss ich Garantie geben?
- Legen Sie schriftlich fest, was Sie gewähren, und schreiben Sie es auf die Rechnung. Bei Unsicherheit hilft eine Rechtsberatung.
- Wie werden Zahlungen über Websta ausgezahlt?
- Kartenzahlungen laufen über Stripe, der Betrag wird auf Ihr eigenes Bankkonto ausgezahlt.
Zu den Zahlen
Die Zahlen in diesem Leitfaden wurden aus dem Websta-Katalog zum Zeitpunkt der Erstellung des Textes entnommen und oben aus dem Live-Katalog aktualisiert. Ein Teil des Katalogs wurde aus dem öffentlichen Unternehmensregister erstellt und ist auf jedem Profil entsprechend gekennzeichnet.
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