Aktualisiert 22. Oktober 2026
Woher Familien kommen
Der wichtigste Weg ist die Empfehlung unter Eltern. Familien fragen im Freundes- und Nachbarkreis, wer zuverlässig ist, und erst danach im Internet. Wer schon Erfahrung hat, etwa durch eigene Kinder, Ausbildung oder Arbeit in einer Betreuungseinrichtung, sollte das ehrlich und sachlich beschreiben.
Gefragt sind Betreuung am Abend, am Wochenende, bei Krankheit oder in Ferienzeiten, wenn Einrichtungen geschlossen sind. Berufstätige in Vaduz, deren Arbeitszeiten nicht zu den Öffnungszeiten passen, brauchen Flexibilität. Auch Begleitung auf dem Schulweg oder Betreuung nach der Schule kann nachgefragt werden.
- Empfehlungen im Eltern- und Nachbarkreis
- Betreuung am Abend, am Wochenende und in Ferienzeiten
- Begleitung auf dem Schulweg oder nach der Schule
- Kurzfristige Betreuung bei Krankheit oder Ausfall
Preis und Zeiten absprechen
Der Preis wird meist pro Stunde oder pro Tag abgesprochen. Rechnen Sie Betreuungszeit, Vorbereitung, Verpflegung, Weg und Ausfälle ein. Bei mehreren Kindern oder besonderen Bedürfnissen ändert sich der Aufwand. Vergleichen Sie öffentlich genannte Stundensätze, ohne sich an einem Wert festzuklammern.
Sprechen Sie über Geld offen und früh, am besten schriftlich: Stundensatz, Zuschläge für Abend oder Wochenende, Regeln bei Absage, Zahlungsweise. Das wirkt nicht kühl, sondern professionell. Viele Eltern schätzen Klarheit, weil sie wissen, was auf sie zukommt.
Die ersten zehn Familien
Sie kommen meist aus dem Bekanntenkreis. Nutzen Sie ein Kennenlernen, bei dem Eltern, Kind und Sie Zeit haben. Fragen Sie nach Gewohnheiten, Allergien, Schlafzeiten, Regeln, Notfallnummern und was das Kind mag. Schreiben Sie wichtige Punkte auf.
Rechnen Sie damit, dass Vertrauen langsam wächst. Anfangs kommen kurze Einsätze, später längere. Erzählen Sie Eltern nach jedem Einsatz kurz, wie es gelaufen ist. Das schafft Sicherheit, ohne zu überfordern.
In einem kleinen Ort wie Vaduz ist die Zahl der Familien überschaubar, und viele organisieren Betreuung innerhalb der Familie oder über Einrichtungen. Es kann dauern, bis Sie Anfragen erhalten. Das ist normal. Nutzen Sie die Zeit, um Ihre Ausbildung zu ergänzen, etwa mit einem Erste-Hilfe-Kurs, und um Ihre Beschreibung ehrlich und knapp zu formulieren. Eltern achten auf Verlässlichkeit, Ruhe und Erfahrung, nicht auf grosse Worte.
Fragen Sie bei den ersten Einsätzen, was Eltern von Ihnen erwarten: Essen, Spielen, Hausaufgaben, Zubettgehen. Wer das vorab klärt, vermeidet Enttäuschungen auf beiden Seiten.
Was Sie in Liechtenstein klären sollten
Bei Kinderbetreuung gelten besondere Anforderungen, vor allem bei regelmässiger Betreuung gegen Entgelt oder bei Betreuung in Ihrer Wohnung. Ich nenne keine Regeln, die ich nicht sicher kenne, sondern die Stellen:
- Amt für Soziale Dienste: ob und welche Bewilligung für Betreuung nötig ist
- Amt für Volkswirtschaft: Gewerbebewilligung oder Anmeldung
- AHV-IV-FAK-Anstalten: Anmeldung und Beiträge, besonders wenn Sie als Selbstständige tätig sind
- Steuerverwaltung: Meldung der Einkünfte
- Versicherungen: Haftpflicht und Unfallschutz für die Betreuung
- Erste-Hilfe-Kenntnisse: ein Kurs ist sinnvoll, auch wenn er nicht überall vorgeschrieben ist
Was in den ersten Monaten schiefgeht
Häufig sind unklare Absprachen über Zeiten und Bezahlung. Wenn Eltern später kommen, als vereinbart, oder Betreuung kurzfristig absagen, entstehen Spannungen. Halten Sie Regeln vorher fest und wenden Sie sie freundlich an.
Ein weiteres Problem sind Erwartungen an Erziehung. Eltern haben eigene Vorstellungen, und Sie sind Betreuungsperson, nicht Ersatz. Sprechen Sie Unterschiede früh an. Bei Unfällen oder Krankheit müssen Sie wissen, wen Sie erreichen und wohin Sie gehen.
Auch die Belastung wird unterschätzt. Betreuung bindet Aufmerksamkeit über Stunden. Wer nebenbei in einer Anstellung arbeitet, sollte Einsätze nicht zu dicht planen.
Hinzu kommt die Frage der Verantwortung bei Unfällen oder Streit zwischen Kindern. Klären Sie vorab mit den Eltern, was erlaubt ist, welche Aktivitäten draussen stattfinden dürfen und wie Sie im Notfall vorgehen. Halten Sie Telefonnummern von Eltern und Ärztin oder Arzt griffbereit. Diese Vorbereitung kostet wenig Zeit und gibt Eltern das Gefühl, dass das Kind sicher ist.
Wo ein Websta-Profil hilft
Mit Websta erhalten Sie eine Profilseite, die wie eine kleine Webseite aussieht: Ihre Angebote mit Preisen, Angaben zu Erfahrung und Ausbildung, ein Kontaktformular und Online-Buchung für Kennenlerntermine. Eltern sehen auf einen Blick, was Sie anbieten. Menschen in der Nähe finden Anbieter nach Leistung und Ort, und wer eine Aufgabe einstellt, kann Angebote erhalten.
Kartenzahlungen laufen über Stripe auf Ihr eigenes Bankkonto, die Preise legen Sie fest. Setzen Sie keine Fotos von Kindern ohne ausdrückliche Zustimmung der Eltern auf Ihr Profil.
Realistisch bleiben
Ein Einkommen aus Betreuung in Vaduz entsteht über Vertrauen und Zeit. Ich nenne keine Beträge. Wer nebenbei beginnt, startet mit wenigen Familien und baut auf, was sich zuverlässig tragen lässt.
Häufig gestellte Fragen
- Brauche ich in Liechtenstein eine Bewilligung als Tagesmutter?
- Bei regelmässiger Betreuung gegen Entgelt, besonders zu Hause, können Anforderungen gelten. Fragen Sie beim Amt für Soziale Dienste nach.
- Wie finde ich Familien in Vaduz?
- Meist über Empfehlungen im Eltern- und Nachbarkreis. Ein Link mit Angebot, Preisen und Erfahrung hilft beim Weitergeben.
- Wie viel soll ich pro Stunde verlangen?
- Rechnen Sie Zeit, Weg, Verpflegung und Ausfälle ein und vergleichen Sie öffentliche Stundensätze. Eine feste Zahl kann ich nicht nennen.
- Kann ich Zahlungen online annehmen?
- Mit einem Websta-Profil sind Kartenzahlungen über Stripe möglich, ausgezahlt auf Ihr eigenes Bankkonto.
Zu den Zahlen
Die Zahlen in diesem Leitfaden wurden aus dem Websta-Katalog zum Zeitpunkt der Erstellung des Textes entnommen und oben aus dem Live-Katalog aktualisiert. Ein Teil des Katalogs wurde aus dem öffentlichen Unternehmensregister erstellt und ist auf jedem Profil entsprechend gekennzeichnet.
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