Aktualisiert 22. Oktober 2026
Woher die Reinigungskunden in Zürich kommen
Die regelmässige Haushaltsreinigung ist für viele der Einstieg: Berufstätige, Familien und ältere Leute, die einmal pro Woche oder alle zwei Wochen Hilfe wollen. Daneben gibt es Einmalaufträge, etwa die Endreinigung beim Wohnungswechsel, die in Zürich ein eigenes Thema ist, weil Mieter die Wohnung sauber zurückgeben müssen und die Verwaltung die Abnahme prüft. Kleine Büros, Praxen und Treppenhäuser sind eine weitere Gruppe.
In dichter bebauten Quartieren wie Aussersihl, Wiedikon oder Oerlikon wohnen viele Leute auf wenig Raum und mit wenig Zeit, in Gegenden mit grösseren Wohnungen oder Häusern, etwa am Zürichberg, ist der Aufwand pro Einsatz grösser. Überlege, welche Art von Einsätzen du körperlich und zeitlich gut schaffst, und konzentriere dich zuerst auf wenige Quartiere, damit die Wege kurz bleiben.
Gefunden wird man durch Empfehlung unter Nachbarn und Kollegen, durch Aushänge in Hausfluren, soweit erlaubt, und zunehmend durch die Suche im Netz. Wer Reinigung Zürich eintippt, bekommt viele Treffer, deshalb lohnt es sich, in einem klaren Satz zu sagen, was du anbietest und in welchen Quartieren du arbeitest.
Den ersten Preis festlegen
Die Preise für Reinigung sind sichtbar, weil Kunden sie vergleichen. Üblich sind ein Stundenansatz für regelmässige Einsätze und eine Pauschale für Endreinigungen nach Besichtigung oder Wohnungsgrösse. Rechne ehrlich: Anfahrt mit dem ÖV oder Auto, Reinigungsmittel, Geräte und die Zeit zwischen zwei Einsätzen.
Sprich vor dem ersten Einsatz klar ab, was zur Reinigung gehört und was nicht, zum Beispiel Fenster, Backofen, Kühlschrank oder Balkon. Wer nur sagt, ich reinige alles, erlebt Diskussionen. Eine kurze Liste, die beide Seiten sehen, verhindert sie.
Wie die ersten zehn Kunden aussehen
Zu Beginn sind es meist Bekannte und deren Bekannte, oft mit einem Probeeinsatz. Einige wollen nur einmal eine Grundreinigung, andere werden zu festen Kunden. Rechne damit, dass Absagen vorkommen und Termine verschoben werden.
Für ein Profil brauchst du keine Vorher-Nachher-Fotos aus fremden Wohnungen. Frage zuerst um Erlaubnis. Fotos von Arbeitsmitteln, einer eigenen Musterreinigung oder eine kurze Leistungsliste genügen, bis Kunden zustimmen, dass du ihre Räume zeigen darfst.
Selbständig in der Schweiz: die Stellen, die du fragen solltest
Gerade in der Reinigung ist die Abgrenzung zwischen selbständiger Arbeit und Anstellung wichtig. Wer regelmässig bei einem Haushalt arbeitet, kann je nach Umständen als angestellt gelten, was Sozialversicherungspflichten für den Auftraggeber auslöst. Kläre das vorab mit der Ausgleichskasse. Die übrigen Stellen:
- Ausgleichskasse (AHV), im Kanton Zürich zum Beispiel die SVA Zürich: Status als Selbständigerwerbender und Beiträge.
- Steueramt: Erfassung der Einkünfte und Vorauszahlungen.
- Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV): Wann Mehrwertsteuer ein Thema ist.
- Handelsregisteramt des Kantons Zürich: Wann ein Eintrag Pflicht ist.
- Versicherung: Haftpflicht, falls etwas in der Wohnung beschädigt wird.
Was in den ersten Monaten schiefgeht
Häufig ist ein zu tiefer Preis, bei dem Fahrzeit und Material nicht gedeckt sind. Ebenso häufig sind unklare Absprachen über Umfang und Dauer, die zu Unzufriedenheit führen. Wer einen Schlüssel erhält, sollte die Übergabe schriftlich festhalten.
Bei Endreinigungen lohnt es sich, die Abnahme zu verstehen: Die Verwaltung prüft die Wohnung und kann Nachbesserung verlangen. Kläre mit dem Kunden vorab, ob du bei der Abnahme anwesend bist oder eine Nachbesserung im Preis enthalten ist.
Auch das Thema Vertrauen verdient Aufmerksamkeit. Du kommst in private Räume, und Kunden achten darauf, ob du pünktlich bist, Absprachen einhältst und Dinge am richtigen Ort lässt. Eine kurze Nachricht, wenn du dich verspätest, wirkt stärker als jede Beschreibung auf einer Seite. Wenn etwas kaputtgeht, melde es sofort selbst, statt zu hoffen, dass es niemand merkt.
Ein weiterer Punkt ist die körperliche Belastung. Wer zu viele Einsätze an einem Tag plant, kann die Qualität nicht halten. Plane Pausen und Wege ein, und nimm lieber weniger Kunden, die du gut bedienst.
Wie ein Websta-Profil dazu passt
Ein Websta-Profil ist eine Seite, die wie eine kleine Webseite aussieht, mit Leistungen, Preisen, Fotos, Kontaktformular und Online-Buchung. Du kannst den Link an jede Anfrage schicken, statt Preise und Ablauf jedes Mal neu zu erklären. Im Marktplatz suchen Leute nach Leistung und Ort, und sie können eine Aufgabe einstellen, auf die du ein Angebot machst.
Kunden können per Karte bezahlen, die Zahlungen laufen über Stripe auf dein eigenes Bankkonto, und die Preise legst du selbst fest. Das ersetzt keine Empfehlung, aber es gibt Leuten, die dich noch nicht kennen, einen Ort, an dem sie nachlesen können, was du anbietest.
Häufig gestellte Fragen
- Wie viel soll ich für Reinigung in Zürich verlangen?
- Eine feste Zahl gibt es hier nicht. Rechne deine Kosten pro Stunde inklusive Anfahrt und Material, vergleiche mit Angeboten in deinem Umfeld und halte den Preis vor dem ersten Einsatz schriftlich fest.
- Bin ich als Reinigungskraft selbständig oder angestellt?
- Das hängt von den Umständen ab, zum Beispiel davon, ob du für mehrere Auftraggeber arbeitest und selbst entscheidest, wie du arbeitest. Frage im Zweifel bei der Ausgleichskasse nach, bevor du Rechnungen stellst.
- Kann ich neben meinem Job Reinigungsaufträge annehmen?
- Das ist möglich, wenn dein Arbeitsvertrag es zulässt. Die Einkünfte müssen bei der Ausgleichskasse und im Steuerverfahren angegeben werden.
- Wie finde ich als Reinigungskraft Kunden in Zürich?
- Über Empfehlungen, Nachbarschaft und die Suche im Netz. Ein Profil mit klaren Leistungen und Preisen, etwa auf Websta, macht dich auffindbar. Anfragen sind damit nicht garantiert.
Zu den Zahlen
Die Zahlen in diesem Leitfaden wurden aus dem Websta-Katalog zum Zeitpunkt der Erstellung des Textes entnommen und oben aus dem Live-Katalog aktualisiert. Ein Teil des Katalogs wurde aus dem öffentlichen Unternehmensregister erstellt und ist auf jedem Profil entsprechend gekennzeichnet.
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