Aktualisiert 22. Oktober 2026
Woher zahlende Kundschaft in Dornbirn kommt
Die größten Auftraggeber für kleine IT- und Webdienstleister sind lokale Betriebe: Handwerker, Gastronomie, Ärzte, Vereine, kleine Läden und Selbständige, die eine Website, einen Onlineshop, ein Buchungssystem oder Hilfe bei Computern, Netzwerk und E-Mail brauchen. Daneben gibt es Privatpersonen, die bei Geräten, WLAN oder Datensicherung Hilfe suchen.
Größere IT-Firmen in der Region vergeben gelegentlich Teilaufträge an Freiberufler, das ist aber ein anderer Markt mit anderen Anforderungen. Für den Anfang sind Empfehlungen, bestehende Kontakte aus dem Hauptjob, sofern erlaubt, und die Online-Suche nach Webdesign oder IT-Hilfe in Dornbirn die wichtigsten Wege.
- Websites und Onlineshops für kleine Betriebe
- Wartung, Updates und Betreuung bestehender Seiten
- Computer-, Netzwerk- und E-Mail-Hilfe
- Privatpersonen mit Geräte- und Einrichtungsfragen
- Teilaufträge für Agenturen und Firmen
Den ersten Preis setzen
In der IT sind Stundensätze und Festpreise üblich. Beide haben Tücken: Ein Festpreis ohne klaren Umfang führt zu endlosen Zusatzwünschen, ein Stundensatz ohne Schätzung schreckt Kunden ab. Eine gute Mischung ist ein Festpreis für klar umrissene Pakete und ein Stundensatz für Änderungen und laufende Betreuung.
Rechnen Sie Gespräche, Planung, Test, Korrekturen, Dokumentation, Software und Hosting, Weiterbildung und Steuern ein. Sagen Sie, was nicht enthalten ist. Schreiben Sie bei Websites auch, wer die Domain, die Zugänge und die Inhalte besitzt.
Wie die ersten zehn Kunden aussehen
Die ersten Aufträge sind meist kleine Betriebe oder Bekannte mit einem konkreten Problem: eine veraltete Website, ein kaputter Shop, ein Netzwerk, das nicht funktioniert. Sie sind oft ungeduldig und technisch wenig geübt. Erklären Sie ruhig, ohne Fachwörter, und halten Sie Absprachen schriftlich fest.
Aus kleinen Aufträgen werden oft wiederkehrende Betreuungen. Rechnen Sie aber mit einer Anlaufzeit, bis sich das aufbaut, und planen Sie nicht, dass jeder Kunde bleibt.
Was Sie als Selbständige in Österreich klären müssen
Ob für Ihre IT-Tätigkeit ein Gewerbe nötig ist und welches, hängt von der konkreten Leistung ab. Nach meinem Wissensstand gibt es für Dienstleistungen in der Informationstechnologie eigene Gewerbebezeichnungen, und Webdesign kann je nach Ausprägung anders eingeordnet werden. Klären Sie das vor dem ersten bezahlten Auftrag bei der Wirtschaftskammer Vorarlberg und bei der Gewerbebehörde, in Dornbirn die Bezirkshauptmannschaft.
Ansprechpartner sind außerdem die Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) und das Finanzamt für Einkommen- und Umsatzsteuer, einschließlich der Kleinunternehmerregelung. Besonders wichtig sind Datenschutz und Haftung: Wer Zugang zu Kundendaten hat, trägt Verantwortung. Fragen Sie nach Berufshaftpflicht und klären Sie, wie Sie Verträge zur Datenverarbeitung gestalten. Wenn Sie angestellt sind, prüfen Sie Konkurrenzklauseln in Ihrem Arbeitsvertrag.
Was in den ersten Monaten schiefgeht
Der klassische Fehler ist ein unklarer Umfang. Aus einem Auftrag für eine einfache Seite wird ein Shop mit Zahlungsanbindung, aus einer Hilfe wird dauerhafter Support, alles zum selben Preis. Halten Sie schriftlich fest, was geliefert wird und was nicht.
Dazu kommt Verfügbarkeit: Wenn eine Kundenseite ausfällt, rufen Kunden sofort an. Wer nebenbei arbeitet, sollte Erreichbarkeit und Reaktionszeiten klar benennen. Ebenso wichtig sind Passwörter, Zugänge und Backups: Dokumentieren Sie, was Sie wo eingerichtet haben, damit Kunden nicht von Ihnen abhängig sind.
Wie ein Websta-Profil dazu passt
Mit Websta erhalten Sie eine Profilseite, die wie eine kleine Website aussieht: Leistungen, Preise, Fotos, Kontaktformular und Online-Buchung. Für IT-Dienste ist das praktisch, weil Sie Pakete, Stundensätze und Terminanfragen an einem Ort zeigen und den Link jeder Anfrage anhängen können.
Auf dem Marktplatz finden Menschen in der Nähe Anbieter nach Leistung und Ort, und sie können eine Aufgabe einstellen, auf die Anbieter Angebote abgeben. Kartenzahlungen laufen über Stripe und werden auf Ihr eigenes Bankkonto ausgezahlt; die Preise legen Sie selbst fest. Mehr dazu unter /marketplace/tech.
Klein anfangen und prüfen
Für den Anfang genügt ein kleines Angebot, das Sie in einfachen Sätzen erklären können. Betriebe wollen selten Technik kaufen, sie wollen, dass etwas funktioniert: dass Kunden sie finden, dass Anfragen ankommen, dass der Computer läuft. Beschreiben Sie Ihre Leistungen aus dieser Sicht und zeigen Sie ein oder zwei Beispiele. Legen Sie außerdem fest, wie Sie Fehler melden lassen und wie schnell Sie antworten, damit Erwartungen von Anfang an klar sind.
Wählen Sie ein klar umrissenes Angebot, etwa einfache Websites für kleine Betriebe oder IT-Hilfe für Privatpersonen, und bauen Sie dafür Referenzen auf. Klären Sie Recht, Datenschutz und Versicherung, bevor Sie Aufträge annehmen. Ob IT in Dornbirn für Sie ein Nebenverdienst bleibt oder mehr wird, lässt sich nicht vorhersagen.
Häufig gestellte Fragen
- Brauche ich für Webdesign oder IT-Dienste in Dornbirn ein Gewerbe?
- Das hängt von der Leistung ab. Klären Sie es bei der Wirtschaftskammer Vorarlberg und der Gewerbebehörde, in Dornbirn der Bezirkshauptmannschaft.
- Wie finde ich als Webentwickler in Dornbirn Kunden?
- Über Empfehlungen, lokale Betriebe, bestehende Kontakte und die Online-Suche. Ein Profil mit Paketen und Preisen macht es leichter, angefragt zu werden.
- Darf ich neben meinem Angestelltenjob freiberuflich IT-Aufträge annehmen?
- Das hängt von Ihrem Arbeitsvertrag ab, vor allem von Nebentätigkeits- und Konkurrenzklauseln. Lesen Sie ihn nach oder fragen Sie Ihren Arbeitgeber.
- Wie werden Kartenzahlungen bei Websta ausgezahlt?
- Über Stripe auf Ihr eigenes Bankkonto. Die Preise legen Sie selbst fest.
Zu den Zahlen
Die Zahlen in diesem Leitfaden wurden aus dem Websta-Katalog zum Zeitpunkt der Erstellung des Textes entnommen und oben aus dem Live-Katalog aktualisiert. Ein Teil des Katalogs wurde aus dem öffentlichen Unternehmensregister erstellt und ist auf jedem Profil entsprechend gekennzeichnet.
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