Aktualisiert 21. Oktober 2026
Wo Kunden in Liechtenstein herkommen
In Liechtenstein kommen zahlende Kunden meist aus dem direkten Umfeld. Zu den häufigsten Quellen zählen Nachbarn und Freunde, Mitarbeitende in lokalen Firmen, Sportvereine, Hotels und Menschen, die Sie online finden. Wegen der kurzen Wege sind persönliche Empfehlungen und Sichtbarkeit in Suchmaschinen besonders wichtig.
Grenzgänger und Besucher aus der Schweiz oder Österreich können ebenfalls zu Kunden werden, wenn Ihre Lage oder Ihre Öffnungszeiten passen. Achten Sie auf klare Angaben zu Ort, Erreichbarkeit und Sprache, damit Interessenten schnell entscheiden können.
- Nachbarn, Freunde und Familie als erste Kontakte
- Arbeitsplätze und Sportvereine für wiederkehrende Termine
- Online-Suche und soziale Netzwerke für neue Kunden
- Empfehlungen und lokale Aushänge zur Sichtbarkeit
Die ersten Preise festlegen und über Geld sprechen
Setzen Sie Preise so, dass Sie Zeit, Material- und Raumkosten sowie die eigene Arbeitskraft abdecken. Formulieren Sie Preise klar pro Sitzung oder pro Zeitblock (z. B. 30, 60 Minuten). Vermeiden Sie unklare Rabatte ohne Bedingungen.
Sprechen Sie offen über Geld: nennen Sie Preise im Voraus, informieren Sie über Stornobedingungen und ob eine Anzahlung verlangt wird. Bieten Sie mehrere Zahlungsmethoden an und kommunizieren Sie, welche Technik oder App Sie verwenden.
- Preis pro Sitzung und Dauer klar angeben
- Stornobedingungen und Anzahlungsregel kommunizieren
- Mehrere Zahlungsmethoden anbieten - und klar sagen, welche
Wie die ersten zehn Kunden oft aussehen
Die ersten Kundinnen und Kunden sind häufig Menschen aus Ihrem persönlichen Netzwerk: Freundinnen, Familienmitglieder, Nachbarn und Kollegen. Dazu kommen Bekannte von Bekannten, die eine Empfehlung erhalten haben, sowie einige Online-Anfragen von Leuten, die Ihre Seite oder Ihr Profil gefunden haben.
Konzentrieren Sie sich auf wiederkehrende Kunden: ein Teil der ersten zehn bleibt oft Stammkunde, ein anderer Teil nutzt eher einmalige Termine. Planen Sie Ihr Zeitmanagement so, dass Sie nach Bedarf Zeiten für Wiederholungstermine freihalten.
- Freunde, Familie und Nachbarn als Anfangsklientel
- Empfehlungen führen zu den ersten neuen Kunden
- Eine Mischung aus Einmal- und potenziellen Stammkunden
Was Sie regeln müssen, bevor Sie Geld annehmen
Bevor Sie Einnahmen regelmäßig annehmen, klären Sie formale Fragen. Melden Sie Ihre Tätigkeit beim Handelsregister, wenn Ihre Arbeit als Firma gilt, und informieren Sie die Steuerbehörde über selbstständige Einnahmen. Fragen Sie bei der zuständigen Behörde nach, ob und ab wann Sie Sozialversicherungsbeiträge leisten müssen.
Klären Sie mit der Steuerverwaltung, ob Mehrwertsteuer anfällt, welche Rechnungsangaben erforderlich sind und ob Sie Belege aufbewahren müssen. Fragen Sie bei der Ausgleichskasse oder der zuständigen Sozialversicherung nach Meldepflichten und Beitragspflichten für Selbstständige.
Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenversicherung, ob bestimmte Massageleistungen erstattet werden oder ob Einschränkungen bestehen. Wenn Sie in gemieteten Räumen arbeiten, prüfen Sie die vertraglichen Bedingungen des Vermieters zur gewerblichen Nutzung.
- Beim Handelsregister/bei Behörden klären, ob Anmeldung nötig ist
- Mit der Steuerverwaltung Mehrwertsteuer und Rechnungsanforderungen besprechen
- Bei der Ausgleichskasse Sozialversicherungsfragen klären
- Krankenversicherung und Mietvertrag auf Bedingungen prüfen
Was in den ersten Monaten häufig schiefgeht
Viele Neu-Selbstständige unterschätzen Verwaltungsaufwand: Rechnungen, Buchführung und Termine brauchen Zeit. Planen Sie regelmäßige Zeitfenster für Administration ein, sonst wächst die Arbeit neben der Behandlung schnell an.
Zu niedrige Preise führen oft dazu, dass Arbeit sich nicht lohnt. Umgekehrt kann fehlende Transparenz bei Stornierungen und Zahlungen zu Frust führen. Weitere Fehler sind unklare Geschäftszeiten, mangelhafte Kommunikation oder fehlende Absicherung gegen Schäden.
- Unterschätzter Verwaltungsaufwand
- Zu niedrige Preise und fehlende Margen
- Unklare Stornoregels oder Zahlungsmodalitäten
- Mangelnde Kommunikation über Verfügbarkeit
Wie ein Websta-Profil in Ihr Angebot passt
Ein Websta-Profil ist eine Seite, die Sie an Kunden schicken können und über die Sie gefunden werden. Die Seite zeigt Ihre Leistungen, Preise, Fotos, ein Kontaktformular und eine Online-Buchung. Auf dem Marktplatz können Interessenten in Ihrer Nähe nach Massage-Dienstleistern suchen oder Aufgaben posten.
Karten- oder Profilseiten auf Plattformen wie Websta erleichtern Akquise und Terminverwaltung. Zahlungen mit Karte werden an Ihr eigenes Bankkonto über Stripe ausgezahlt; Sie legen die Preise fest. Nutzen Sie die Seite als zentrale Informationsquelle, damit Anfragen weniger Nachfragen brauchen.
- Einheitliche Seite für Leistungen, Fotos und Preise
- Kontaktformular und Online-Buchung zur Vereinfachung
- Kartenzahlungen werden an Ihr Bankkonto über Stripe ausgezahlt
- Seite ist ein Link, den Sie Interessenten schicken können
Kurzer Start-Check und nächste Schritte
Starten Sie mit einem klaren Angebot (Leistungen, Dauer, Preis), legen Sie Öffnungszeiten fest und richten Sie einfache Buchungs- und Zahlungswege ein. Bereiten Sie AGB oder eine kurze Leistungsbeschreibung vor, die Stornierungen und Zahlungen regelt.
Melden Sie sich bei den zuständigen Behörden für steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Fragen und notieren Sie erste Marketingmaßnahmen: Profil online, Visitenkarten, Kontakte zu Sportvereinen und Firmen. Führen Sie nach jedem Termin eine kurze Notiz zu Kosten und Aufwand - das hilft bei Preisanpassungen.
- Angebot, Preise und Zeiten definieren
- Buchungs- und Zahlungsprozess einrichten
- Formale Fragen bei Steuer- und Sozialbehörden klären
- Erste Werbemaßnahmen und Empfehlungsketten aktivieren
Häufig gestellte Fragen
- Brauche ich eine besondere Erlaubnis, um als Massagetherapeut selbstständig zu arbeiten?
- Das hängt von Ihrer konkreten Tätigkeit ab. Fragen Sie beim Handelsregister, bei der Steuerverwaltung und bei der zuständigen Ausgleichskasse nach, ob eine Anmeldung oder spezielle Erlaubnis nötig ist und welche Meldepflichten bestehen.
- Wie sage ich Kunden, wie viel eine Behandlung kostet?
- Nennen Sie Preise klar und schriftlich vor der Buchung, idealerweise pro Zeitblock (z. B. 30 oder 60 Minuten). Informieren Sie über Stornobedingungen und mögliche Zusatzkosten, damit es keine Missverständnisse gibt.
- Wie zahle ich Steuern, wenn ich nebenberuflich arbeite?
- Melden Sie die Einnahmen bei der Steuerverwaltung und klären Sie, ob Sie steuerlich als selbstständig gelten. Fragen Sie konkret nach Pflichten zur Deklaration, Vorsteuer und möglichen Freibeträgen.
- Kann ich Kartenzahlungen über Websta erhalten?
- Kartenzahlungen werden über Stripe abgewickelt und an Ihr eigenes Bankkonto ausgezahlt. Legen Sie Ihre Preise selbst fest und prüfen Sie, welche Gebühren für Zahlungen anfallen.
- Wie finde ich schnell die ersten Kunden?
- Starten Sie mit Ihrem persönlichen Netzwerk, informieren Sie lokale Arbeitgeber und Vereine, erstellen Sie ein klares Online-Profil und bitten Sie zufriedene Kunden um Weiterempfehlungen.
Zu den Zahlen
Die Zahlen in diesem Leitfaden wurden aus dem Websta-Katalog zum Zeitpunkt der Erstellung des Textes entnommen und oben aus dem Live-Katalog aktualisiert. Ein Teil des Katalogs wurde aus dem öffentlichen Unternehmensregister erstellt und ist auf jedem Profil entsprechend gekennzeichnet.
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