Aktualisiert 22. Oktober 2026
Woher die Kunden in Basel kommen
Der Bedarf in der Tierbetreuung entsteht dort, wo Berufstätige lange aus dem Haus sind oder verreisen. Basel hat viele Arbeitsplätze, unter anderem in der Pharmabranche und bei der Universität, und viele Haushalte in Quartieren wie Gundeldingen, St. Johann, Kleinbasel oder Riehen halten Hunde und Katzen. Wer täglich im Büro ist, sucht jemanden für den Mittagsspaziergang. Wer in die Ferien fährt, sucht eine Betreuung zu Hause oder eine Unterkunft für das Tier.
Die ersten Anfragen kommen fast immer aus dem eigenen Umfeld: Nachbarn im Haus, Bekannte aus dem Hundepark, Kolleginnen und Kollegen, die von Ihrer Erfahrung wissen. Dazu kommt die Suche im Internet. Wer nach Hundebetreuung oder Katzensitter in Basel sucht, will eine Seite sehen, auf der steht, was angeboten wird, in welchem Quartier und zu welchem Preis.
- Nachbarschaft und Hausgemeinschaft, in der man Sie bereits kennt
- Tierärztliche Praxen und Hundeschulen, die Aushänge erlauben
- Berufstätige, die vor Ferien oder Geschäftsreisen kurzfristig Hilfe suchen
- Online-Suche und Marktplätze, auf denen Aufträge ausgeschrieben werden
Den ersten Preis festlegen
In einer Stadt dieser Grösse vergleichen Kunden ohnehin, und der Preis ist selten das einzige Argument. Sie sollten ihn trotzdem nicht aus dem Bauch heraus nennen. Rechnen Sie, wie lange ein Einsatz wirklich dauert, inklusive Weg, Übergabe und Nachbereitung, und was Sie für diese Zeit mindestens brauchen. Ein Spaziergang von einer Stunde kostet Sie in Wirklichkeit mehr als eine Stunde.
Schauen Sie sich Angebote in Ihrem Quartier an, ohne sie blind zu kopieren. Legen Sie lieber wenige klare Leistungen fest, etwa Spaziergang, Besuch bei der Katze zu Hause oder Ferienbetreuung pro Tag, und nennen Sie den Preis offen. Wer beim Erstgespräch zögert, wirkt unsicher. Wer ruhig sagt, was die Leistung kostet und was darin enthalten ist, wird eher ernst genommen. Zu tiefe Preise zu Beginn rächen sich später, weil Stammkunden ungern mehr zahlen.
Wie die ersten zehn Kunden meist aussehen
Die ersten zehn Kunden sind selten Fremde. Meist sind es Menschen, die Sie über eine dritte Person kennen und die erst einmal ausprobieren: ein einzelner Spaziergang, ein Wochenende, ein Besuch bei der Katze. Einige melden sich nur einmal. Andere werden zu festen Kunden, wenn Sie pünktlich sind, Fotos oder kurze Nachrichten schicken und Absprachen einhalten.
Rechnen Sie damit, dass die Nachfrage schwankt. Rund um Schulferien und Feiertage ist viel los, dazwischen kann es ruhig sein. Wer nebenher arbeitet, kann das gut abfedern, wer davon leben will, braucht mehr Geduld und einen Puffer.
Was Sie als Selbständiger in der Schweiz klären sollten
Wer in der Schweiz auf eigene Rechnung arbeitet, meldet sich bei der zuständigen Ausgleichskasse an, die über AHV-Beiträge und den Status als Selbständigerwerbender entscheidet. Das Einkommen gehört in die Steuererklärung, die Sie bei der Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt abgeben. Ob Mehrwertsteuer anfällt, hängt vom Umsatz ab. Die genaue Grenze erfahren Sie bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung, ich nenne hier bewusst keine Zahl.
Prüfen Sie ausserdem, ob Ihr Arbeitsvertrag eine Nebenbeschäftigung erlaubt. Bei der Betreuung fremder Tiere lohnt sich eine Haftpflichtversicherung, die den Umgang mit Tieren Dritter ausdrücklich abdeckt. Ob für die Betreuung mehrerer Tiere oder eine Unterkunft bei Ihnen zu Hause eine Bewilligung nötig ist, klärt das Veterinäramt Basel-Stadt. Ausländische Staatsangehörige fragen beim Migrationsamt nach, ob ihre Bewilligung eine selbständige Tätigkeit zulässt.
Was in den ersten Monaten schiefgeht
Die häufigsten Probleme sind keine Tierprobleme, sondern organisatorische. Termine werden mündlich vereinbart und später vergessen, Preise werden nicht vorher besprochen, und am Ende ist unklar, wer was bezahlt. Dazu kommt, dass viele zu viele Aufträge annehmen, weil sie niemanden enttäuschen wollen, und dann bei einem Hund mit Leinenproblemen oder einer kranken Katze überfordert sind.
Schreiben Sie vorher auf, welche Tiere Sie betreuen und welche nicht, und was bei einem Notfall gilt: Wer ist erreichbar, welche Tierarztpraxis ist zuständig, wer trägt die Kosten. Ein kurzes Gespräch vor dem ersten Einsatz erspart viel Streit. Wenn Sie Schlüssel zu einer Wohnung erhalten, halten Sie Übergabe und Rückgabe schriftlich fest.
Wo ein Websta-Profil hineinpasst
Auf Websta erhalten Sie eine Profilseite, die wie eine kleine Website aussieht: mit Ihren Leistungen, Preisen, Fotos, einem Kontaktformular und Online-Buchung. Den Link können Sie jedem schicken, der nach Ihrem Angebot fragt, sei es in der Nachbarschaftsgruppe oder auf einem Zettel in der Hundeschule. Zusätzlich wird die Seite über die Suche gefunden, und im Marktplatz sehen Menschen aus der Umgebung Anbieter nach Leistung und Ort.
Kunden können Aufgaben auch ausschreiben, und Sie machen ein Angebot. Wenn jemand per Karte zahlt, geht das Geld über Stripe auf Ihr eigenes Bankkonto. Die Preise legen Sie selbst fest. Das Profil nimmt Ihnen die Arbeit mit den Tieren nicht ab und garantiert keine Aufträge, es sorgt nur dafür, dass Interessierte alles an einem Ort finden.
Ein realistischer Blick nach vorn
Mit Tierbetreuung Geld zu verdienen, ist in Basel möglich, aber es braucht Zeit. Vertrauen entsteht über viele kleine, gut erledigte Einsätze. Wer nebenher beginnt, kann das Angebot in Ruhe testen, Preise nachschärfen und herausfinden, welche Art von Betreuung ihm liegt. Einen bestimmten Betrag oder eine Zahl von Kunden kann niemand vorhersagen, und Sie sollten Angeboten misstrauen, die das tun.
Häufig gestellte Fragen
- Kann ich in Basel als Hundesitter nebenbei Geld verdienen?
- Ja, viele fangen nebenher an, zum Beispiel mit Spaziergängen über Mittag oder am Wochenende. Wie viel dabei herauskommt, hängt von Ihrer Zeit, Ihrem Quartier und Ihrem Ruf ab. Prüfen Sie vorher, ob Ihr Arbeitsvertrag eine Nebentätigkeit zulässt.
- Muss ich mich als Tierbetreuer anmelden?
- Wer selbständig arbeitet, meldet sich bei der Ausgleichskasse an und deklariert das Einkommen in der Steuererklärung. Für die Betreuung mehrerer Tiere oder eine Unterkunft zu Hause fragen Sie beim Veterinäramt Basel-Stadt nach.
- Wie finde ich die ersten Kunden für die Tierbetreuung?
- Meist über das eigene Umfeld: Nachbarn, Bekannte, Hundeschulen und tierärztliche Praxen. Eine Profilseite mit Leistungen und Preisen hilft, weil Sie einen Link weitergeben können und Interessierte Sie online finden.
- Wie funktioniert die Bezahlung über Websta?
- Kunden können per Karte zahlen, die Auszahlung erfolgt über Stripe auf Ihr eigenes Bankkonto. Die Preise bestimmen Sie selbst.
Zu den Zahlen
Die Zahlen in diesem Leitfaden wurden aus dem Websta-Katalog zum Zeitpunkt der Erstellung des Textes entnommen und oben aus dem Live-Katalog aktualisiert. Ein Teil des Katalogs wurde aus dem öffentlichen Unternehmensregister erstellt und ist auf jedem Profil entsprechend gekennzeichnet.
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