Aktualisiert 21. Oktober 2026
Das gehört auf dein Websta Profil
Dein Profil wird deine zentrale Anlaufstelle für potenzielle Kunden. Es sollte von Anfang an professionell wirken und alle Informationen enthalten, die jemand braucht, um dich zu buchen oder dir eine Anfrage zu stellen.
Beginne mit klaren Fotos. Für Musiker bedeutet das: ein professionelles Portraitfoto von dir, idealerweise mit Instrument. Weitere Fotos zeigen dich bei Auftritten, im Studio oder mit deinen Instrumenten. Diese Bilder sind dein erstes Verkaufsargument - setze nicht zu viele rein, aber genug, um einen Eindruck zu geben.
Eine aussagekräftige Beschreibung erklärt, welche Musik du spielst, wer deine typischen Kunden sind und was dich von anderen unterscheidet. Schreib hier in einfacher Sprache, was du anbietest - Livemusik für Hochzeiten, Privatunterricht, Studio-Sessions oder etwas anderes. Diese Beschreibung sollte in Deutsch sein und, falls relevant für dein Publikum, auch in Englisch.
- Klare Beschreibung der Musikgenres, die du spielst
- Angaben zu Einsatzort: nur lokal oder auch Reisen
- Kontaktformular und Online-Buchungsoptionen aktivieren
- Sprachversionen: mindestens Deutsch, idealerweise auch Englisch
Welche Dienste und Leistungen aufgelistet werden
Du solltest deine konkreten Leistungen als einzelne Services auflisten. Das hilft Kunden, genau zu sehen, was sie buchen können. Beispiele: Live-Performance für Events, Musikunterricht, Session-Musiker-Arbeit, Komposition, DJ-Service oder Bandbegleitung. Nicht alle Musiker bieten alles an - listauf nur das, was du wirklich tust.
Zu jedem Service gehört eine kurze Beschreibung. Schreib auf, was der Kunde erhält, welche Voraussetzungen es gibt (Anfahrtsentfernung, Mindestdauer, notwendige Ausstattung vor Ort) und ob du Angebote nach Anfrage erstellst oder feste Preise hast. Diese Details helfen Missverständnisse zu vermeiden.
- Jeden Service einzeln aufführen, nicht alles in eine Zeile
- Beschreibung: Was genau bekommt der Kunde
- Praktische Infos: Anfahrt, Dauer, technische Anforderungen
- Klar machen, ob Preise fest sind oder Angebote nötig sind
Wie Musiker in Österreich gefunden werden
Potenzielle Kunden suchen auf Websta Musiker nach Ort und Musikgenre. Sie geben ein, dass sie einen Gitarristen oder DJ in ihrer Stadt brauchen, und sehen dann alle verfügbaren Profile. Deshalb ist es wichtig, dass dein Profil mit den richtigen Suchbegriffen gefüllt ist: nenne die Stadt oder Region, in die du fahren kannst, nenne deine Instrumentenund Genres.
Die Suchfunktion im Marketplace arbeitet regional - jemand aus Wien findet andere Musiker als jemand aus Graz. Achte also darauf, dass dein Profil korrekt verorten ist. In Österreich setzen viele Musiker unterschiedliche Orte als Verfügbarkeit ein, wenn sie nicht nur lokal arbeiten: schreib auf, bis wohin du reist und ob Fahrtkosten anfallen.
Manche Kunden schreiben auch öffentliche Aufgaben ins Marketplace - zum Beispiel 'Suche Live-Saxophonist für Hochzeit in Linz' - und Musiker können Angebote machen. Dein fertig aufgebautes Profil hilft dabei, dass dein Angebot seriös wirkt.
- Vollständiger Ortsangabe eintragen (Stadt und Bundesland)
- Alle Genres und Instrumente nennen, auf die dein Profil abzielen soll
- Falls mobil: Einzugsgebiet realistisch beschreiben
- Auf Marketplace-Anfragen mit vollständiger Profilinformation antworten
Rechtliche Punkte für Musiker in Österreich
Als freischaffender Musiker in Österreich brauchst du eine Gewerbeanmeldung, wenn du regelmäßig und gewinnorientiert Musik spielst. Meist ist das ein Künstler-Gewerbe. Kontaktiere dafür die zuständige Bezirkshauptmannschaft oder Wirtschaftskammer in deiner Gegend - die Anforderungen sind österreichweit ähnlich, aber Details können regional unterscheiden.
Eine Sozialversicherung als Freier Dienstnehmer oder Selbstständiger ist verpflichtend. Die genaue Klassifizierung hängt ab von deinen Einkünften und deiner Arbeitsweise. Frag bei der Sozialversicherungsanstalt oder deiner Wirtschaftskammer nach.
Für Zahlungen über Websta brauchst du ein Bankkonto. Die Zahlungen laufen über Stripe direkt auf dein Konto - keine Vermittlung durch die Plattform. Du erhaltest deine Einnahmen, die Zahlungen dokumentieren sich automatisch für deine Buchhaltung. Kläre mit einem Steuerberater, wie du das in deiner Steuererklärung abbildest.
- Gewerbeanmeldung bei der zuständigen Behörde klären
- Sozialversicherung anmelden (Künstler-Sozialversicherung oder Selbstständigenversicherung)
- Bankkonto einrichten für Stripe-Zahlungen
- Steuerliche Behandlung mit Berater klären
Was du in der ersten Stunde ausfüllst
Erstelle zuerst dein Profil mit den Grundangaben: dein Name, deine Musikgenres und der Ort oder die Orte, an die du fahren kannst. Diese Felder sind das Gerüst - ohne sie ist dein Profil nicht suchbar.
Lade dann drei bis fünf gute Fotos hoch. Das muss nicht professionell fotografiert sein, aber das erste Bild sollte dich zeigen und deine Musik widerspiegeln. Ein Live-Foto, ein Porträt mit Instrument und ein Foto deiner Ausrüstung wirken glaubwürdig.
Schreib eine kurze Beschreibung von dir und deinem Angebot - zwei bis vier Sätze reichen zum Start. Beschreib, für welche Events oder Situationen du deine Musik anbietest. Das reicht für den Anfang.
Aktiviere das Kontaktformular und die Online-Buchungsoption, damit Kunden direkt anfragen oder buchen können. Gib auch deine bevorzugte Antwortzeit an - wenn du nur abends erreichbar bist, schreib das hin.
- Grundangaben: Name, Genres, Orte
- Mindestens 3-5 aussagekräftige Fotos
- Kurzbeschreibung (2-4 Sätze)
- Kontaktformular und Buchung aktivieren
- Antwortzeit angeben
Sprachen und lokale Erwartungen
In Österreich ist Deutsch die Standard-Arbeitssprache. Dein Profil sollte auf jeden Fall auf Deutsch sein. Wenn du auch mit deutschsprachigen Touristen oder internationalen Kunden rechnen kannst, ist Englisch sinnvoll.
Die Tonalität sollte professionell sein, aber nicht zu formell. Österreichische Kunden erwarten, dass du dein Handwerk ernst nimmst und zuverlässig bist - das sollte sich in deiner Profilbeschreibung widerspiegeln. Vermeide Floskeln wie 'beste Preise' oder 'einzigartige Qualität' - beschreib stattdessen konkret, was deine Stärken sind.
- Deutsch als Hauptsprache nutzen
- Englisch bei internationalem Publikum hinzufügen
- Professionell und zuverlässig wirken
- Konkrete Informationen statt allgemeine Versprechungen
Häufig gestellte Fragen
- Muss ich mein Profil erst selbst aufbauen oder importiert Websta Daten von mir
- Du baust dein Profil selbst auf. Websta speichert deine Angaben und Fotos, sodass Kunden sie sehen und mit dir über das Profil Kontakt aufnehmen können. Es gibt keinen automatischen Import von Daten von anderen Plattformen - du füllst alles selber ein.
- Bekomme ich Anfragen, wenn mein Profil noch nicht komplett ist
- Ein unvollständiges Profil ist für Kunden weniger attraktiv und taucht in Suchergebnissen möglicherweise nicht auf. Es lohnt sich, die Grundangaben, Fotos und eine Beschreibung einzufüllen, bevor du mit Marketing anfängst. Die erste Stunde Arbeit macht den großen Unterschied.
- Kann ich meine Preise direkt auf dem Profil eintragen oder muss ich Angebote machen
- Das entscheidest du: Du kannst feste Preise für Services eintragen. Wenn deine Arbeit sehr unterschiedlich ist - etwa je nach Eventtyp, Dauer oder Reiseweg - kannst du auch Angebote nach Kundenwunsch machen. Beides ist möglich.
- Wie geht es mit Zahlungen, wenn ich Websta nutze
- Zahlungen von Kunden laufen über Stripe direkt auf dein Bankkonto. Du erhältst die Einnahmen selbst - Websta kassiert nicht zwischendrin ein. Die Transaktionen sind dokumentiert, das hilft bei deiner Buchhaltung.
- Muss ich mich als Musiker anmelden oder gibt es Einschränkungen für Selbstständige
- Es gibt keine Einschränkung für freischaffende Musiker. Du brauchst aber eine Gewerbeanmeldung und eine Sozialversicherung. Das ist ein formaler Prozess bei der Bezirkshauptmannschaft und Sozialversicherungsanstalt - die geben dir klare Vorgaben.
Zu den Zahlen
Die Zahlen in diesem Leitfaden wurden aus dem Websta-Katalog zum Zeitpunkt der Erstellung des Textes entnommen und oben aus dem Live-Katalog aktualisiert. Ein Teil des Katalogs wurde aus dem öffentlichen Unternehmensregister erstellt und ist auf jedem Profil entsprechend gekennzeichnet.
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