Aktualisiert 22. Oktober 2026
Welche Reinigungsarbeiten sich zum Einstieg eignen
Am leichtesten starten Sie mit Aufgaben, die regelmässig wiederkehren: die wöchentliche oder zweiwöchentliche Reinigung einer Wohnung, das Putzen eines Treppenhauses, die Pflege von Büroräumen oder die Endreinigung beim Wohnungswechsel. Wiederkehrende Kunden geben Ihnen einen planbaren Rhythmus, einmalige Einsätze bringen dagegen oft mehr pro Termin, aber weniger Verlässlichkeit.
Überlegen Sie ehrlich, was Sie gern und gut machen. Fensterputzen, Teppichreinigung oder Reinigung nach Renovation erfordern teils eigenes Gerät und Erfahrung. Wer klein anfängt, riskiert weniger und lernt schneller, welche Arbeiten sich lohnen.
Woher zahlende Kunden in Biel/Bienne kommen
Biel/Bienne ist eine Stadt mit vielen Haushalten, in denen beide Partner arbeiten, mit Studierenden, Pendlern und Berufstätigen, die an der Uhrenindustrie, an Hochschulen oder in Büros beschäftigt sind. Dazu kommen kleine Betriebe, Praxen und Läden, die ihre Räume sauber halten müssen, aber keine Festanstellung dafür schaffen wollen.
Mögliche Wege zu Kunden sind:
- Empfehlungen aus dem eigenen Umfeld, auch von früheren oder aktuellen Arbeitgebern.
- Liegenschaftsverwaltungen, die für Treppenhäuser und Endreinigungen jemanden suchen.
- Kleine Praxen, Ateliers und Läden, die regelmässig eine Reinigung brauchen.
- Menschen, die vor einem Umzug eine Abgabereinigung benötigen.
- Die Online-Suche und online ausgeschriebene Aufgaben, auf die Sie eine Offerte abgeben.
Einen ersten Preis setzen
Ob Sie pro Stunde oder pro Einsatz abrechnen, hängt von der Arbeit ab. Für regelmässige Reinigungen ist ein Stundenansatz mit vereinbarter Dauer üblich, für Endreinigungen eher ein Pauschalpreis nach Wohnungsgrösse, den Sie vorher bei einer Besichtigung festlegen. Einen genauen Betrag nennen wir bewusst nicht: Schauen Sie, was andere Anbieter in Biel/Bienne verlangen, und rechnen Sie Fahrzeit, Putzmittel und Ihre Sozialabgaben mit.
Sprechen Sie das Geld offen an. Sagen Sie dem Kunden, was im Preis enthalten ist, ob Sie eigene Mittel mitbringen und wie die Zahlung erfolgt. In einer Stadt dieser Grösse reden Leute miteinander, ein klarer und konstanter Preis wirkt deshalb besser als ein Rabatt, den Sie später nicht halten können.
Zeigen Sie Kunden beim ersten Besuch, was Sie reinigen und in welcher Reihenfolge. Eine kurze Liste für jeden Raum, die beide Seiten abzeichnen, verhindert Missverständnisse darüber, ob zum Beispiel Backofen, Kühlschrank oder Fenster eingeschlossen sind. Wer das früh schriftlich festhält, muss später weniger erklären und kann bei Bedarf einzelne Zusatzleistungen getrennt berechnen.
Wie die ersten zehn Kunden aussehen
Die ersten Kundinnen und Kunden kommen meist aus dem Bekanntenkreis oder über eine Empfehlung. Häufig sind es Leute, die schon länger jemanden suchten und froh sind, dass jemand Verlässliches anfragt. Manchmal beginnt es mit einem einzelnen Einsatz, aus dem später ein fester Termin wird.
Vertrauen entsteht hier durch Kleinigkeiten: pünktlich sein, vereinbarte Zeiten einhalten, sorgfältig mit fremden Gegenständen umgehen und bei Unklarheiten nachfragen. Diese Eigenschaften werden weiterempfohlen. Wie schnell das gelingt, kann niemand vorhersagen.
Was Sie als Selbständiger in der Schweiz klären müssen
Wer Reinigungen auf eigene Rechnung übernimmt, meldet sich in der Regel bei der AHV-Ausgleichskasse als Selbständigerwerbender an. Bei Reinigungen in Privathaushalten kann auch die Frage entstehen, ob eine Anstellung beim Haushalt vorliegt. Lassen Sie sich von der Ausgleichskasse beraten, bevor Sie beginnen.
Fragen Sie zudem beim Steueramt nach der Versteuerung Ihres Einkommens und bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung nach der Mehrwertsteuer. Prüfen Sie, ob Sie eine Haftpflichtversicherung brauchen, falls Sie etwas beschädigen. Stellen Sie Ihre Rechnungen schriftlich, auch bei Bekannten.
Was in den ersten Monaten oft schiefgeht
Ein häufiger Fehler ist, die Dauer eines Einsatzes zu knapp zu schätzen. Bei der ersten Reinigung dauert vieles länger als später. Ein zweiter Punkt ist die Abgrenzung: Wenn der Kunde im Lauf der Zeit immer mehr Aufgaben dazulegt, aber der Preis gleich bleibt, sprechen Sie das früh an.
Auch zu viele Termine auf einmal sind ein Risiko, besonders neben einer Anstellung. Lieber wenige Kunden gut betreuen als viele unzuverlässig. Und lassen Sie sich nicht auf Barzahlung ohne Beleg ein, denn das erschwert später die Abrechnung.
Wo ein Websta-Profil in diesen Alltag passt
Mit einem Websta-Profil (websta.ai) bekommen Sie eine Seite mit Ihren Leistungen, Preisen, Fotos, einem Kontaktformular und Online-Buchung. Sie können den Link jedem schicken, der fragt, und die Seite ist über die Suche zu finden. Auf dem Marktplatz suchen Menschen in der Nähe nach Anbietern oder stellen eine Aufgabe ein, auf die Sie eine Offerte abgeben können.
Kartenzahlungen der Kunden werden über Stripe auf Ihr eigenes Bankkonto ausbezahlt, und die Preise legen Sie selbst fest. Die Übersicht der Kategorie finden Sie unter /marketplace/cleaning. Das Profil ersetzt keine zuverlässige Arbeit, es zeigt nur, was Sie anbieten.
Häufig gestellte Fragen
- Wie viel kann ich als Reinigungskraft in Biel/Bienne verdienen?
- Eine verlässliche Zahl gibt es nicht. Es hängt von Ihrem Preis, Ihrer Zeit und der Zahl der Kunden ab. Rechnen Sie Ihre Kosten mit und vergleichen Sie Angebote vor Ort.
- Muss ich mich als Selbständige anmelden?
- In der Regel melden Sie sich bei der AHV-Ausgleichskasse an. Bei Privathaushalten kann die Abgrenzung zur Anstellung schwierig sein, fragen Sie deshalb dort nach.
- Wie finde ich Kunden für regelmässige Reinigung?
- Über Empfehlungen, Verwaltungen, kleine Betriebe und die Online-Suche. Eine Seite mit Leistungen und Preisen, die Sie verschicken können, hilft dabei.
- Soll ich meine Putzmittel selbst mitbringen?
- Das müssen Sie mit dem Kunden vorher klären und im Preis berücksichtigen. Schreiben Sie auf, wer was stellt.
Zu den Zahlen
Die Zahlen in diesem Leitfaden wurden aus dem Websta-Katalog zum Zeitpunkt der Erstellung des Textes entnommen und oben aus dem Live-Katalog aktualisiert. Ein Teil des Katalogs wurde aus dem öffentlichen Unternehmensregister erstellt und ist auf jedem Profil entsprechend gekennzeichnet.
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