Aktualisiert 23. Oktober 2026
Die Aufgabe klar beschreiben
Bevor Sie Anbieter anfragen, halten Sie fest, was Sie brauchen und warum. Eine Website für ein kleines Geschäft ist etwas anderes als ein Shop mit Zahlungsabwicklung oder eine Software-Anpassung. Notieren Sie Ziele, Inhalte, vorhandene Systeme, Fristen und Budget. Je genauer die Beschreibung, desto vergleichbarer werden die Offerten.
Wenn Sie nicht sicher sind, was technisch nötig ist, sagen Sie das offen. Ein guter Spezialist hilft bei der Einordnung und schlägt eine Lösung vor, die zu Ihrem Bedarf passt, statt das grösste Paket zu verkaufen.
Wie man Spezialisten in der Region findet
St. Gallen und die Ostschweiz haben eine aktive Technologie- und Gründerszene, und viele Unternehmen suchen lokal, weil persönliche Treffen und kurze Wege helfen. Empfehlungen von anderen Firmen sind dabei besonders wertvoll.
Auf Websta finden Sie Profile unter /marketplace/tech. Die Zahl der Einträge für St. Gallen kann klein sein und ändert sich; schauen Sie, wer aktuell sichtbar ist. Alternativ stellen Sie auf dem Marktplatz eine Aufgabe ein, die Anbieter in der Nähe mit einem Angebot beantworten können, ohne dass ein Ergebnis zugesichert wird.
Fragen vor dem Auftrag
Gerade bei IT lohnt sich eine kurze Liste mit Fragen.
- Welche Referenzen oder Beispiele gibt es für ähnliche Aufträge?
- Wer ist mein Ansprechpartner, und wie schnell wird geantwortet?
- Welche Zugänge benötigt der Anbieter, und wie werden sie gesichert?
- Wem gehören Domain, Hosting und Quellcode am Ende?
- Was passiert nach der Lieferung bei Fehlern und Updates?
Datenschutz und Verantwortung
In der Schweiz gilt ein Datenschutzgesetz des Bundes, das den Umgang mit Personendaten regelt. Wenn Ihr Auftrag Kundendaten berührt, etwa in einem Shop oder einem Kontaktformular, sollten Sie mit dem Anbieter klären, wo Daten gespeichert werden und wer Zugriff hat. Fragen Sie im Zweifel eine Fachperson für Datenschutz, statt sich auf Vermutungen zu verlassen.
Verlangen Sie ausserdem, dass Zugänge auf Ihren Namen laufen. Domain, Hosting und Konten sollten Sie selbst besitzen, damit Sie bei einem Anbieterwechsel nicht blockiert sind. Teilen Sie Passwörter nicht per E-Mail, sondern über einen sicheren Weg.
Qualifikation und Berufsbilder
In der Schweiz gibt es für Informatik und Mediamatik geregelte Berufsbildungen sowie Hochschulstudiengänge. Viele Webspezialisten haben aber auch andere Wege hinter sich. Der Titel zählt deshalb weniger als das, was jemand vorzeigen kann.
Bitten Sie um ein oder zwei Beispiele, die Ihrem Vorhaben ähnlich sind, und achten Sie darauf, wie verständlich der Anbieter erklärt. Wer Fachbegriffe ohne Erklärung benutzt, macht es Ihnen schwer, Entscheidungen zu treffen.
Offerte, Preise und Bezahlung
Preise werden in Schweizer Franken genannt, als Pauschale für ein Projekt oder nach Stunden. Verlangen Sie eine schriftliche Offerte mit Leistungsumfang, Zeitplan, Abnahmekriterien und Regeln für Änderungswünsche. Bei Stundenabrechnung fragen Sie nach einer Obergrenze oder regelmässigen Zwischenberichten.
Bei grösseren Projekten sind Teilzahlungen nach Etappen üblich. Auf Websta legt der Anbieter seine Preise selbst fest; Kartenzahlung läuft, falls aktiviert, über Stripe auf das Konto des Anbieters.
Wartung, Zentrum und Vergleich mit Websta
Eine Website oder ein System ist nach der Lieferung nicht fertig: Updates, Sicherheitskorrekturen und Backups brauchen Pflege. Klären Sie früh, ob der Anbieter Wartung anbietet, zu welchen Bedingungen und mit welcher Reaktionszeit bei Störungen.
Vor-Ort-Termine im Zentrum oder in den Quartieren sind meist unkompliziert, vieles lässt sich aber auch per Videocall erledigen. Ein Websta-Profil zeigt Leistungen, Preise, Fotos, Kontaktformular und Online-Buchung gesammelt, so dass Sie mehrere Anbieter in Ruhe nebeneinander ansehen können, bevor Sie Kontakt aufnehmen.
Zusammenarbeit im Projekt und danach
IT-Projekte laufen besser, wenn beide Seiten regelmässig sprechen. Vereinbaren Sie feste Besprechungen, in denen der Stand gezeigt wird, und benennen Sie auf Ihrer Seite eine Person, die entscheidet. Wenn mehrere Leute widersprüchliche Wünsche melden, verzögert sich das Projekt und wird teurer.
Testen Sie Zwischenergebnisse selbst, nicht nur am Ende. Klicken Sie durch die Website, prüfen Sie Formulare, schicken Sie sich eine Testbestellung und schauen Sie das Ergebnis auf dem Handy an. Melden Sie Fehler gesammelt und mit Beschreibung, was Sie getan haben und was geschehen ist.
Lassen Sie sich zum Abschluss eine kurze Dokumentation geben: Zugänge, eingesetzte Programme, Aufbau, wichtige Einstellungen. Damit können Sie später auch mit einem anderen Anbieter weiterarbeiten, ohne bei null zu beginnen.
Häufig gestellte Fragen
- Wie finde ich einen Webdesigner in St. Gallen?
- Fragen Sie nach Empfehlungen, sehen Sie sich Referenzen an und vergleichen Sie Offerten. Auf Websta können Sie Profile in der Kategorie Tech ansehen.
- Wem gehören Domain und Website nach dem Projekt?
- Das sollte vertraglich geregelt sein. Bestehen Sie darauf, dass Domain und Konten auf Ihren Namen laufen.
- Was kostet eine Website?
- Das hängt vom Umfang ab. Verlangen Sie eine schriftliche Offerte und vergleichen Sie Leistungen statt nur Beträge.
- Brauche ich einen Wartungsvertrag?
- Bei Websites und Systemen mit Updates ist Wartung sinnvoll. Klären Sie Umfang, Kosten und Reaktionszeit vorab.
Zu den Zahlen
Die Zahlen in diesem Leitfaden wurden aus dem Websta-Katalog zum Zeitpunkt der Erstellung des Textes entnommen und oben aus dem Live-Katalog aktualisiert. Ein Teil des Katalogs wurde aus dem öffentlichen Unternehmensregister erstellt und ist auf jedem Profil entsprechend gekennzeichnet.
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