Aktualisiert 23. Oktober 2026
Ziel und Format festlegen
Beginnen Sie mit der Frage, was erreicht werden soll. Eine Prüfungsvorbereitung braucht einen anderen Aufbau als Hilfe bei den Hausaufgaben oder ein Gesprächstraining in einer Fremdsprache. Auch das Format spielt eine Rolle: Unterricht zu Hause, beim Lehrer, in einer kleinen Gruppe oder online.
Sprechen Sie mit dem Kind oder der lernenden Person, bevor Sie suchen. Wer sich die Lehrperson mit aussuchen darf, arbeitet erfahrungsgemäss motivierter mit.
Klären Sie ausserdem, wie viel Unterstützung nötig ist. Manche Kinder brauchen vor allem Struktur und Wiederholung, andere verstehen einen Stoff einfach nicht und brauchen eine neue Erklärung. Wieder andere sind unterfordert und möchten weiterkommen. Sprechen Sie mit der Klassenlehrperson, bevor Sie suchen, denn sie kann beschreiben, wo die Lücken liegen. Das hilft der Nachhilfe, gezielt dort anzusetzen, wo es wirklich fehlt.
Legen Sie nach einigen Wochen einen Zeitpunkt fest, an dem Sie gemeinsam Bilanz ziehen. Hat sich etwas verbessert, oder braucht es einen anderen Ansatz oder eine andere Person? Wer das von Anfang an einplant, vermeidet, dass Nachhilfe ohne erkennbares Ziel einfach weiterläuft.
Wie man Lehrpersonen findet
Empfehlungen von Eltern, Klassenlehrern und Schulen sind der verlässlichste Weg, weil sie auf konkreten Erfahrungen beruhen. Zusätzlich bieten viele Privatlehrer ihre Dienste online an, mit Angaben zu Fächern, Stufen und Erfahrung.
In Genf leben viele Familien mit unterschiedlichen Muttersprachen, und es gibt öffentliche und private Schulen mit verschiedenen Lehrplänen. Fragen Sie deshalb, ob die Lehrperson das Schulsystem Ihres Kindes kennt und mit den verwendeten Lehrmitteln vertraut ist.
Qualifikation und Erfahrung prüfen
Nachhilfe ist in der Schweiz nicht als eigener Beruf geschützt, es gibt keine vorgeschriebene Ausbildung für Privatlehrer. Eine Ausbildung als Lehrperson, ein Studium im Fach oder langjährige Erfahrung sind Hinweise auf Kompetenz, aber keine Garantie. Fragen Sie nach Abschlüssen, Erfahrung mit der Altersstufe und nach Referenzen von anderen Eltern.
Bei Kindern lohnt es sich, einen Auszug aus dem Strafregister oder einen Sonderprivatauszug zu verlangen, wenn die Lehrperson allein mit dem Kind arbeitet. Seriöse Anbieter sind dazu bereit. Führen Sie ein Vorgespräch, bei dem Sie sich ein Bild vom Auftreten machen können.
Fragen vor Beginn
Klären Sie vor der ersten Stunde, wie die Zusammenarbeit aussehen soll.
- Gibt es eine Probelektion, und wie wird sie abgerechnet?
- Wie oft und zu welchen Zeiten finden die Lektionen statt?
- Wie wird der Fortschritt gemessen, und erhalten Eltern Rückmeldungen?
- Was geschieht bei Absage durch eine der beiden Seiten?
- Wer stellt Material und Übungen bereit?
Sprachen und Schulsystem in Genf
In Genf ist Französisch die Schul- und Alltagssprache, viele Familien sprechen zu Hause eine andere. Wenn Ihr Kind Hilfe in Französisch braucht, ist ein Lehrer, der die Unterrichtssprache als Muttersprache oder auf hohem Niveau beherrscht, sinnvoll. Für Deutsch, Englisch oder andere Sprachen fragen Sie nach der Erfahrung im Fremdsprachenunterricht und nach dem Ansatz, den die Person verfolgt.
Unterrichtsinhalte und Prüfungen unterscheiden sich je nach Schule und Stufe. Zeigen Sie der Lehrperson Hefte, Prüfungen und Zeugnisse, damit sie gezielt arbeiten kann. Für internationale Schulen und andere Lehrpläne klären Sie, ob die Person mit dem jeweiligen Programm Erfahrung hat.
Preis, Zahlung und Zeitpunkt
Preise werden in Franken meist pro Lektion angegeben und unterscheiden sich nach Stufe, Fach und Erfahrung. Fragen Sie nach, ob Anfahrt, Material oder Vorbereitungszeit extra berechnet werden und ob Pakete möglich sind. Klären Sie, wie bezahlt wird: pro Lektion, monatlich oder im Voraus.
Der Bedarf an Nachhilfe steigt vor Prüfungen und nach den Zeugnissen. Wer rechtzeitig anfragt, hat mehr Auswahl und kann in Ruhe beginnen, statt unter Zeitdruck. Sinnvoll ist ein Start, bevor Lücken gross werden.
Vergleichen mit Websta-Profilen
Auf Websta stellt jeder Anbieter sein Angebot auf einer Profilseite dar, die wie eine eigene Website aufgebaut ist: mit Leistungen, Preisen, Fotos, Kontaktformular und Online-Buchung. Die Preise legt der Anbieter selbst fest. So sehen Sie auf einen Blick Fächer, Stufen und Bedingungen.
Unter /marketplace/education suchen Sie nach Leistung und Ort. Alternativ stellen Sie eine Aufgabe ein, auf die Lehrpersonen mit einem Angebot antworten. Kartenzahlungen laufen über Stripe und werden auf das Bankkonto des Anbieters ausgezahlt. Wie viele Lehrpersonen aus Genf derzeit ein Profil haben, ändert sich; die Marktplatzseite zeigt den aktuellen Stand.
Häufig gestellte Fragen
- Ist eine Probelektion sinnvoll?
- Ja. So sehen Sie, ob die Chemie stimmt und ob der Ansatz zum Kind passt. Klären Sie vorher, ob und wie sie bezahlt wird.
- Braucht ein Privatlehrer in der Schweiz eine Ausbildung?
- Es gibt keine vorgeschriebene Ausbildung. Fragen Sie nach Abschlüssen, Erfahrung und Referenzen.
- Wie finde ich Hilfe auf Französisch?
- Suchen Sie nach Lehrpersonen, die Französisch als Muttersprache sprechen oder Erfahrung im Unterricht mit Schülern anderer Muttersprachen haben.
- Kann ich auf Websta Lehrer anfragen?
- Ja, über das Profil oder mit einer Aufgabe, auf die Lehrpersonen mit einem Angebot antworten.
Zu den Zahlen
Die Zahlen in diesem Leitfaden wurden aus dem Websta-Katalog zum Zeitpunkt der Erstellung des Textes entnommen und oben aus dem Live-Katalog aktualisiert. Ein Teil des Katalogs wurde aus dem öffentlichen Unternehmensregister erstellt und ist auf jedem Profil entsprechend gekennzeichnet.
Verwandte Leitfäden
- Als Nachhilfelehrer in Genf Geld verdienen: Schüler, Preise, Start
- Buchhalter und Treuhänder in Genf finden: Ein praktischer Leitfaden
- Künstler und Designer in Genf finden: Leitfaden für Aufträge
- Barbier in Genf finden: Haarschnitt, Bartpflege und Rasur
- Kosmetikerin und Beauty-Studio in Genf finden und vergleichen
- Renovation und Umbau in Genf: Handwerker finden und vergleichen