Videograf in St. Gallen finden: Film, Imagevideo und Events

Ein Imagefilm für das Unternehmen, ein Video von der Hochzeit, Aufnahmen für soziale Netzwerke oder eine Dokumentation eines Anlasses: Videoprojekte sind aufwendiger als sie von aussen wirken. Wer in St. Gallen einen Videografen sucht, sollte deshalb Zweck, Umfang und Rechte früh klären. Dieser Ratgeber erklärt, wie Sie Anbieter finden, worauf Sie bei Absprachen achten und wie sich Angebote vergleichen lassen.

Aktualisiert 23. Oktober 2026

Zweck und Zielgruppe festlegen

Ein Video funktioniert nur, wenn klar ist, wofür es gedacht ist. Soll es auf einer Website laufen, auf Social Media oder an einer Veranstaltung gezeigt werden? Davon hängen Länge, Format und Tonfall ab. Ein Videograf kann besser beraten, wenn er weiss, wer zuschauen soll und was die Zuschauer danach tun sollen.

Halten Sie fest, ob bereits Material vorhanden ist, ob Sprecher, Musik oder Untertitel gebraucht werden und in welchen Sprachen. In der Ostschweiz ist es üblich, dass Inhalte auf Hochdeutsch produziert werden, wenn sie ein breiteres Publikum erreichen sollen.

Wie man Videografen findet

Empfehlungen von Firmen, Veranstaltern oder Paaren sind ein häufiger Einstieg. Auch Sichtungen von Referenzvideos zeigen schnell, ob Bildsprache und Schnitt passen.

Auf Websta finden Sie Profile unter /marketplace/video. Wie viele Videografen für St. Gallen eingetragen sind, kann sich ändern und ist möglicherweise überschaubar. Schauen Sie nach, wer sichtbar ist, und fragen Sie über das Kontaktformular. Alternativ stellen Sie auf dem Marktplatz eine Aufgabe ein und lassen Anbieter in der Nähe Angebote machen.

Fragen vor dem Auftrag

Bei Videoprojekten ist die Vorarbeit entscheidend. Diese Punkte sollten vorab geklärt sein.

  • Wie läuft der Prozess von Konzept über Dreh bis zum Schnitt?
  • Wie viele Korrekturrunden sind enthalten?
  • Wer liefert Musik, und sind die Lizenzen geklärt?
  • In welchen Formaten und Auflösungen erhalte ich das fertige Video?
  • Bekomme ich auch das Rohmaterial, oder bleibt es beim Anbieter?

Rechte, Drohnen und Bewilligungen

Das Urheberrecht am Film liegt grundsätzlich beim Hersteller. Vereinbaren Sie, wie Sie das Video nutzen dürfen, ob zeitlich oder räumlich begrenzt und für welche Kanäle. Bei Musik von Dritten sind zusätzliche Lizenzen nötig, deshalb sollte der Anbieter sagen, woher sie stammt.

Für Aufnahmen mit Drohnen gelten in der Schweiz Regeln des Bundesamts für Zivilluftfahrt. Zusätzlich können Einschränkungen in der Nähe von Menschenansammlungen, Gebäuden oder Schutzzonen bestehen. Fragen Sie den Anbieter, wie er das handhabt, und verlassen Sie sich nicht auf Vermutungen. Wenn Personen erkennbar gefilmt werden, brauchen Sie ausserdem Absprachen zu Persönlichkeitsrecht und Datenschutz.

Offerte, Preise und Bezahlung

Preise werden in Schweizer Franken angegeben, als Pauschale für ein Projekt oder nach Drehtag. Eine schriftliche Offerte sollte Vorbereitung, Dreh, Schnitt, Musik, Reisekosten und die Zahl der Korrekturen nennen. Fragen Sie, was bei Zusatzwünschen berechnet wird.

Bei grösseren Projekten sind Zahlungen in Etappen üblich, zum Beispiel eine Anzahlung vor dem Dreh. Auf Websta bestimmt der Anbieter seine Preise selbst; Kartenzahlung läuft, falls aktiviert, über Stripe auf das Konto des Anbieters.

Qualifikation und Referenzen

Der Beruf ist nicht an einen einzigen Abschluss gebunden. Es gibt Ausbildungen im Bereich Mediengestaltung und Film, daneben viele Quereinsteiger. Zählen sollten deshalb die Arbeiten. Bitten Sie um zwei oder drei Referenzvideos, die zu Ihrem Vorhaben passen, und achten Sie auf Ton, Ruhe im Bild und Schnittrhythmus.

Gerade der Ton wird oft unterschätzt. Ein Video mit gutem Bild und schlechtem Ton wirkt unprofessionell. Fragen Sie, mit welchem Equipment aufgenommen wird.

Zeitplan, Orte und Vergleich über Websta

Planen Sie genug Zeit ein: Vom Gespräch bis zum fertigen Video vergehen meist mehrere Wochen, abhängig vom Umfang. Im Sommer und vor Jahresende sind Videografen oft stärker gefragt, genaue Zahlen für St. Gallen gibt es nicht.

Drehorte in der Innenstadt brauchen je nach Standort Absprachen mit Eigentümern oder der Stadt. In Aussenquartieren ist das oft einfacher. Ein Websta-Profil zeigt Leistungen, Preise, Fotos, Kontaktformular und Online-Buchung gesammelt und erlaubt so einen ruhigen Vergleich mehrerer Anbieter.

Vom Dreh bis zur Abnahme

Am Drehtag helfen ein klarer Ablaufplan und eine Ansprechperson vor Ort. Besprechen Sie vorab, welche Personen vor der Kamera stehen, welche Räume gefilmt werden und ob Hinweise zu Mitarbeitenden oder Kunden im Bild nötig sind. Wer gefilmt wird, sollte wissen, wofür das Material verwendet wird.

Nach dem Dreh folgt der Schnitt. Legen Sie fest, wie Sie das Video prüfen, ob als Link oder als Datei, und wer Rückmeldung gibt. Bündeln Sie die Änderungswünsche in einer Liste, damit sie in einer Runde umgesetzt werden können. Mehrere kleine Korrekturen einzeln zu schicken, verlängert die Arbeit und kann zusätzliche Kosten verursachen.

Zur Abnahme gehört die Lieferung in den vereinbarten Formaten. Prüfen Sie Bild, Ton und Untertitel auf mehreren Geräten, bevor Sie das Video veröffentlichen, und bewahren Sie die Dateien an einem sicheren Ort auf.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert die Produktion eines Imagevideos?
Das hängt vom Umfang ab. Rechnen Sie mit mehreren Wochen von der Planung bis zur Lieferung und fragen Sie den Anbieter nach einem Zeitplan.
Darf ich das Video überall verwenden?
Nur, wenn die Nutzung vereinbart ist. Klären Sie Kanäle, Dauer und Gebiet schriftlich und fragen Sie nach Musiklizenzen.
Sind Drohnenaufnahmen in St. Gallen erlaubt?
Es gelten Regeln des Bundes und je nach Ort zusätzliche Einschränkungen. Fragen Sie den Anbieter, wie er das prüft.
Was kostet ein Video?
Das hängt von Länge, Aufwand und Drehzeit ab. Die Preise legt jeder Anbieter selbst fest; eine schriftliche Offerte schafft Klarheit.

Zu den Zahlen

Die Zahlen in diesem Leitfaden wurden aus dem Websta-Katalog zum Zeitpunkt der Erstellung des Textes entnommen und oben aus dem Live-Katalog aktualisiert. Ein Teil des Katalogs wurde aus dem öffentlichen Unternehmensregister erstellt und ist auf jedem Profil entsprechend gekennzeichnet.

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