Websta-Profil für Köche und Caterer in Österreich

Als unabhängiger Koch oder Caterer in Österreich brauchen Sie eine Online-Präsenz, damit Privatpersonen und Unternehmen Sie finden und buchen können. Websta bietet dafür ein Profil mit Buchungsoptionen und einen Marktplatz, auf dem Menschen in Ihrer Nähe nach Köchen und Caterern suchen. Dieser Text zeigt, was in ein starkes Profil gehört, wie Ihre Zielkunden in Österreich nach Ihnen suchen, und was Sie rechtlich und praktisch regeln sollten.

Aktualisiert 21. Oktober 2026

Das Profil aufbauen - was hinein gehört

Ein Websta-Profil für Köche und Caterer funktioniert wie eine Website für Ihr Geschäft. Es zeigt, wer Sie sind, was Sie anbieten und wie man Sie erreicht. Hier ist eine Übersicht der wesentlichen Teile.

Legen Sie zunächst fest, welche Dienstleistungen Sie anbieten: Privatessen, Hochzeiten, Firmenfeste, Schulungen, Pop-up-Dinner oder Menü-Lieferung. Seien Sie konkret statt allgemein. Statt nur 'Catering' schreiben Sie beispielsweise 'Hochzeits-Menü für 30 bis 80 Gäste' oder 'Wöchentliche Lunch-Boxen für Büros'. So verstehen potenzielle Kunden sofort, ob Ihr Angebot zu ihnen passt.

Ihre ersten Fotos sollten zeigen, was Sie tatsächlich produzieren. Angerichtete Speisen, der Tisch bei einer Veranstaltung, Sie bei der Arbeit in der Küche - Kunden mögen zu sehen, wie das Essen aussieht und wie professionell Sie arbeiten. Schreiben Sie kurz auf, was auf dem Foto zu sehen ist.

Fügen Sie eine kurze Beschreibung hinzu, die Ihren Hintergrund erklärt: Ausbildung, Spezialisierung, regionale Schwerpunkte oder besondere Zutaten, die Sie verwenden. Dies muss nicht lang sein - drei bis vier Sätze genügen.

  • Dienst oder mehrere Dienste auflisten - klar benennen, nicht zu vage
  • Mindestens fünf bis zehn gute Fotos hochladen
  • Bio-Abschnitt mit Hintergrund, Ausbildung oder Spezialität
  • Kontaktdaten: Telefon und E-Mail
  • Arbeitsgebiet angeben - welche Orte oder Bezirke Sie erreichen

Buchung und Anfragen - was funktioniert

Websta bietet zwei Möglichkeiten, mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten. Die erste ist eine direkte Anfrage oder Buchung über Ihr Profil - Kunden füllen ein Formular aus, beschreiben ihren Wunsch und Sie erhalten eine Nachricht. Die zweite ist der Websta-Marktplatz für Österreich, auf dem Menschen in der Nähe eine konkrete Aufgabe posten können - zum Beispiel 'Wir brauchen einen Koch für ein Privatessen für acht Personen am 15. März in Salzburg' - und Sie sowie andere Anbieter machen ein Angebot dazu.

Für welche Variante Sie sich entscheiden, hängt von Ihrer Art ab. Wer nur für Freunde und Familie kocht, kann mit dem Kontaktformular arbeiten. Wer regelmäßig Anfragen bekommt, profitiert davon, auf dem Marktplatz sichtbar zu sein, wo ständig neue Aufgaben gepostet werden. Sie können auch beides nutzen.

Wichtig: Websta hilft, Sie mit Kunden zu verbinden. Die Preise setzen Sie selbst. Zahlungen laufen später über Stripe auf Ihr eigenes Bankkonto - Sie bleiben unabhängig.

Sprache und Auffindbarkeit

Österreich ist deutschsprachig, daher sollte Ihr Profil auf Deutsch sein. Das ist auch die Sprache, in der Kunden suchen. Englisch ist nur nötig, wenn Sie regelmäßig mit internationalen Gästen arbeiten.

Menschen in Österreich suchen nach Köchen und Caterern meist über geografische Nähe: 'Koch Wien', 'Caterer Graz', 'Hochzeits-Caterer Tirol'. Websta indexiert Profile nach Ort und Dienstleistung, sodass Sie gefunden werden, wenn Ihre Stadt und Ihre Dienste angegeben sind. Deshalb ist es wichtig, genau zu sagen, welche Orte Sie abdecken - ob nur Ihre Stadt, ein Bundesland oder mehrere.

Rechtliche Voraussetzungen in Österreich

Als unabhängiger Koch oder Caterer müssen Sie sich anmelden. Die genauen Anforderungen unterscheiden sich je nachdem, wie Sie arbeiten: Sind Sie Einzelunternehmer, Gesellschafter einer Personengesellschaft oder etwas anderes? Das sollten Sie mit der zuständigen Behörde klären.

Allgemein gesagt: Wer gewerblich Speisen zubereitet und abgibt, braucht eine Gewerbeberechtigung. Diese erhalten Sie bei der Wirtschaftskammer Ihres Bundeslandes oder beim zuständigen Magistrat. Auch Hygiene-Schulungen sind vorgeschrieben. Informieren Sie sich rechtzeitig, welche konkrete Schulung für Ihre Tätigkeit erforderlich ist.

Falls Sie von zu Hause aus arbeiten möchten, gelten strenge Hygienevorschriften. Eine separate Küche nur für Ihr Gewerbe ist in den meisten Fällen notwendig. Das sollten Sie vorher klären, um später Probleme zu vermeiden.

Melden Sie sich auch bei der Steuerbehörde an und erkundigen Sie sich nach Umsatzsteuer-Pflichten. Eine gute Basis ist, mit dem Finanzamt oder einem Steuerberater zu sprechen - die können Ihnen zeigen, welche Papiere und Abläufe Sie brauchen.

Was Sie in der ersten Stunde schreiben

Wenn Sie gerade anfangen, ein Profil anzulegen, konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche. Sie können vieles später ergänzen oder ändern.

Fangen Sie mit Ihrem Namen oder Firmennamen an, dann einer kurzen Satz-Beschreibung: 'Unabhängiger Koch mit Schwerpunkt auf österreichische Küche und saisonale Menüs' oder 'Caterin für Hochzeiten und Firmenveranstaltungen in Wien und Umgebung'. Schreiben Sie auf, welche zwei oder drei Dienste Sie hauptsächlich anbieten. Nennen Sie die Orte, wo Sie arbeiten - mindestens Ihre Stadt oder Ihren Bezirk, gerne auch mehrere.

Dann ein bis zwei aussagekräftige Fotos hochladen, auch wenn es nur zwei oder drei sind. Kunden wollen sehen, womit sie rechnen können.

Ihre Telefonnummer und E-Mail eintragen. Das ist alles, was Sie zuerst brauchen. Alles andere - längere Bio, mehr Fotos, Beispiel-Menüs, Bewertungen - wächst mit der Zeit.

Wie Kunden in Österreich suchen

Menschen, die einen Koch oder Caterer suchen, nutzen mehrere Wege. Einige nutzen Google und geben 'Caterer + Stadt' ein. Andere nutzen den Websta-Marktplatz unter /marketplace/food, um gezielt nach Köchen und Caterern zu suchen, die in ihrer Nähe arbeiten.

Sie werden nicht nach Bundesland gesucht, sondern meist nach Stadt oder Bezirk, und nach dem, was gebraucht wird: 'Private Dinner', 'Hochzeits-Catering', 'Firmen-Lunch'. Deshalb hilft es, in Ihren Texten solche Begriffe zu verwenden, wenn Sie diese Dienste wirklich anbieten.

Häufig gestellte Fragen

Brauche ich eine spezielle Genehmigung, um in Österreich als Koch selbstständig zu arbeiten?
Ja. Wer gewerblich Speisen zustellt oder zubereitet, braucht eine Gewerbeberechtigung. Diese bekommen Sie bei der Wirtschaftskammer Ihres Bundeslandes. Außerdem sind Hygiene-Schulungen erforderlich. Die genauen Anforderungen klären Sie am besten mit dem zuständigen Magistrat oder der Wirtschaftskammer vor Ort.
Kann ich von meiner privaten Küche aus catering anbieten?
Das ist in Österreich normalerweise nicht erlaubt. Eine separate, nur für das Gewerbe nutzbare Küche ist in den meisten Fällen vorgeschrieben. Es gibt wenige Ausnahmen, die regional unterschiedlich geregelt sind. Fragen Sie bei Ihrer zuständigen Behörde nach, bevor Sie anfangen.
Wie werden meine Kunden auf mein Websta-Profil aufmerksam?
Websta zeigt Profile nach Ort und Dienstleistung. Wenn Sie Ihre Stadt richtig eintragen und Ihre Dienste genau benennen, finden Kunden Sie über die Suche in Ihrer Nähe und über den Marktplatz /marketplace/food. Sie können Ihr Profil auch selbst an Bekannte weitergeben oder auf Ihrer Website oder in sozialen Medien verlinken.
Welche Sprache sollte mein Profil haben?
Ihr Profil sollte auf Deutsch sein, da Sie in Österreich tätig sind und deutsche Kunden suchen. Englisch ist nur nötig, wenn Sie regelmäßig internationale Gäste haben.
Kann ich meine Preise auf Websta festlegen?
Ja. Sie setzen alle Preise selbst. Ob Sie pauschale Preise eintragen oder Anfragen bearbeiten - Sie entscheiden. Wenn Kunden buchen oder Sie ein Angebot annehmen, bekommen Sie das Geld später über Stripe auf Ihr eigenes Bankkonto.

Zu den Zahlen

Die Zahlen in diesem Leitfaden wurden aus dem Websta-Katalog zum Zeitpunkt der Erstellung des Textes entnommen und oben aus dem Live-Katalog aktualisiert. Ein Teil des Katalogs wurde aus dem öffentlichen Unternehmensregister erstellt und ist auf jedem Profil entsprechend gekennzeichnet.

Verwandte Leitfäden

Alle Leitfäden