Künstler und Designer in Lausanne finden und beauftragen

Ein Logo für das eigene Geschäft, ein Gemälde nach Mass, eine Illustration oder ein Grafikdesign für eine Veranstaltung: Wer in Lausanne Künstler und Designer sucht, merkt schnell, dass Stil und Arbeitsweise stärker zählen als der Preis allein. Dieser Ratgeber erklärt, wie Sie passende Kreative finden, was ein gutes Briefing enthält, welche Rechte Sie klären sollten und wie Websta-Profile den Vergleich erleichtern.

Aktualisiert 23. Oktober 2026

Wo Kreative in Lausanne zu finden sind

Lausanne ist als Stadt der Kunst und des Designs bekannt, nicht zuletzt wegen ihrer Museen und Ausbildungsstätten. Das bedeutet aber nicht, dass jede Suche einfach ist. Viele Künstler und Designer arbeiten freiberuflich, zeigen ihre Arbeit in Ateliers, bei Ausstellungen oder auf eigenen Seiten und werden meist über Empfehlungen gefunden.

Wer ein bestimmtes Projekt vor Augen hat, sucht am besten nach Genre und Ort: Illustration, Logo, Typografie, Malerei, Keramik, Plakat. Besuchen Sie wenn möglich Ausstellungen oder offene Ateliers, denn dort sehen Sie Arbeiten im Original und kommen leicht mit den Kreativen ins Gespräch.

Den Stil erkennen und vergleichen

Kreative arbeiten nicht beliebig in jedem Stil. Gerade deshalb ist es wichtig, mehrere Arbeiten zu betrachten und zu fragen, ob die Handschrift zu Ihrem Vorhaben passt. Ein Designer mit klarer, reduzierter Formensprache ist keine gute Wahl für ein verspieltes, buntes Projekt, auch wenn er technisch hervorragend arbeitet.

Fragen Sie nach Beispielen, bei denen die Aufgabe Ihrer ähnlich war, und danach, wie der Weg vom Auftrag zum Ergebnis ausgesehen hat.

  • Passt die Formensprache zu Ihrer Idee?
  • Gibt es Beispiele für Ihre Art von Auftrag?
  • Wird der Prozess erklärt, etwa mit Skizzen und Entwürfen?
  • Wie geht der Kreative mit Änderungswünschen um?

Ein gutes Briefing schreiben

Je klarer Ihr Auftrag, desto besser das Ergebnis. Beschreiben Sie, wofür das Werk gedacht ist, wer es sehen soll und was es bewirken soll. Legen Sie Beispiele bei, die Ihnen gefallen, und solche, die Sie nicht möchten. Nennen Sie Abmessungen, Formate, Farbvorgaben und den Termin, bis zu dem das Ergebnis vorliegen muss.

Bei Designaufträgen zählt auch, in welchen Medien das Ergebnis eingesetzt wird. Ein Logo für Visitenkarte, Website und Fahrzeugbeschriftung braucht andere Dateien als ein Plakat. Sprechen Sie darüber, welche Dateiformate Sie am Ende erhalten, damit Sie später keinen weiteren Aufwand bezahlen müssen.

Bei Gemälden, Skulpturen oder Keramik nach Mass sprechen Sie zusätzlich über Material, Rahmen, Aufhängung und Transport. Gerade bei grossen Werken ist es wichtig zu wissen, wer die Lieferung übernimmt und wie das Werk versichert ist, solange es unterwegs ist.

Nutzungsrechte und Urheberrecht

In der Schweiz liegt das Urheberrecht zunächst bei der schaffenden Person. Wenn Sie ein Werk verwenden wollen, muss geregelt sein, in welchem Umfang das erlaubt ist: Für welche Zwecke, in welchen Medien, wie lange und ob auch Änderungen zulässig sind. Bei Kunstwerken für die Wand stellt sich die Frage meist nicht, bei Logos oder Illustrationen für Werbung dagegen sehr wohl.

Halten Sie die Rechte schriftlich fest. Fragen Sie ausdrücklich, ob das Werk für Ihre Zwecke exklusiv gefertigt wird und ob der Kreative es später auch für andere Kunden verwenden darf. Das schafft Klarheit und verhindert Streit, falls Ihr Unternehmen wächst.

Preise, Anzahlung und Offerte

Kreative bestimmen ihre Preise selbst. Sie hängen von Zeitaufwand, Komplexität, Material und Nutzungsrechten ab. Eine verlässliche Preisangabe für Lausanne kann ich nicht machen, holen Sie deshalb eine schriftliche Offerte ein, die Aufwand, Zahl der Entwürfe und Korrekturschleifen sowie Liefertermin aufführt.

Bei grösseren Aufträgen ist eine Anzahlung üblich, bei Auftragsarbeiten sogar häufig die Regel. Das ist kein schlechtes Zeichen, solange die Bedingungen schriftlich sind. Klären Sie, was passiert, wenn Sie den Auftrag vorzeitig abbrechen, und bis wann Änderungen noch ohne zusätzliche Kosten möglich sind.

Sprache und Zusammenarbeit

In Lausanne ist Französisch die Alltagssprache. Für die Zusammenarbeit bedeutet das: Texte auf Plakaten, Verpackungen oder Websites werden oft auf Französisch erwartet, manchmal zusätzlich auf Englisch oder Deutsch. Sagen Sie früh, in welchen Sprachen das Projekt erscheinen soll, und fragen Sie, ob die Kreative Texte selbst setzt oder fertige Texte von Ihnen erwartet. Gute Zusammenarbeit lebt von Rückmeldungen in angemessenem Rhythmus, nicht von Last-Minute-Änderungen.

Anbieter auf Websta vergleichen

Auf Websta haben lokale Anbieter eine Profilseite, die wie eine eigene Website aufgebaut ist. Dort stehen Leistungen, Preise, Fotos, ein Kontaktformular und die Möglichkeit zur Online-Buchung. Für Künstler und Designer eignet sich das, weil Sie Arbeitsproben und Angebote an einem Ort sehen.

Im Marktplatz suchen Sie nach Leistung und Ort oder stellen eine Aufgabe ein, auf die Anbieter mit Angeboten antworten. Die Preise setzen die Anbieter selbst, Kartenzahlungen laufen über Stripe und werden auf das Bankkonto der Anbieter ausbezahlt. Treffen Sie die Wahl aber nie allein nach einem Profil: Ein Gespräch zeigt meist, ob die Zusammenarbeit funktioniert.

Häufig gestellte Fragen

Wem gehört ein in Auftrag gegebenes Design?
In der Schweiz liegt das Urheberrecht grundsätzlich bei der schaffenden Person. Die Nutzung für Ihre Zwecke sollten Sie schriftlich vereinbaren.
Wie viele Entwürfe sind üblich?
Das legt der Anbieter fest. Fragen Sie in der Offerte nach der Zahl der Entwürfe und der Korrekturschleifen.
Soll ich eine Anzahlung leisten?
Bei Auftragsarbeiten ist sie verbreitet. Wichtig ist, dass die Bedingungen und die Regeln bei Abbruch schriftlich festgehalten sind.
Kann ich auf Websta eine Aufgabe für ein Designprojekt einstellen?
Ja, im Marktplatz beschreiben Sie Ihr Vorhaben, und Anbieter machen Ihnen ein Angebot.

Zu den Zahlen

Die Zahlen in diesem Leitfaden wurden aus dem Websta-Katalog zum Zeitpunkt der Erstellung des Textes entnommen und oben aus dem Live-Katalog aktualisiert. Ein Teil des Katalogs wurde aus dem öffentlichen Unternehmensregister erstellt und ist auf jedem Profil entsprechend gekennzeichnet.

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