Aktualisiert 23. Oktober 2026
Wie man in Berlin Köche und Caterer findet
Bei Essen zählt der Geschmack, und der lässt sich schlecht aus der Ferne beurteilen. Deshalb sind Empfehlungen besonders wertvoll: von Freunden, vom Veranstaltungsort oder von Kollegen, die schon eine Feier mit demselben Caterer hatten. Viele Veranstaltungsorte arbeiten mit festen Partnern zusammen oder lassen externe Caterer zu, fragen Sie vorab nach den Regeln.
Online sehen Sie über Suchmaschinen und Profile, welche Küche jemand anbietet und für welche Anlässe. Fotos von Buffets, Menüs und Aufbauten geben einen Eindruck. Prüfen Sie, ob Größe und Art der Veranstaltung zu dem passen, was gezeigt wird, denn ein Anbieter für Fingerfood bei Empfängen arbeitet anders als einer für ein Menü am Tisch.
Was Sie vor der Anfrage vorbereiten sollten
Je genauer Ihre Angaben, desto verlässlicher das Angebot.
- Datum, Ort, Uhrzeit und ungefähre Zahl der Gäste.
- Art des Essens: Buffet, Menü, Fingerfood, Brunch, Grillen.
- Ernährungswünsche und Unverträglichkeiten, etwa vegetarisch, vegan, glutenfrei, Nüsse.
- Wer liefert Geschirr, Besteck, Gläser und Servicepersonal?
- Gibt es am Ort eine Küche, Strom, Wasser und Kühlmöglichkeiten?
Lebensmittelrecht und Hygiene in Deutschland
Wer in Deutschland gewerblich Lebensmittel zubereitet und abgibt, muss den Betrieb in der Regel bei der zuständigen Lebensmittelaufsicht des Bezirks anmelden und die Vorgaben zur Hygiene einhalten. Dazu gehört eine Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz für Personen, die mit Lebensmitteln umgehen. Fragen Sie den Anbieter, ob sein Betrieb angemeldet ist und wie Kühlkette, Transport und Zubereitung abgesichert sind. Seriöse Betriebe antworten ohne Zögern.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen Allergene. Anbieter müssen Zutaten kennzeichnen, die Allergien auslösen können. Bei Gästen mit schweren Allergien sprechen Sie das vorab direkt an und lassen Sie sich die Zutaten bestätigen. Fragen Sie auch, wie Kreuzkontakt in der Küche vermieden wird.
Angebot, Preise und Zahlung
Cateringpreise werden häufig pro Person oder pro Menü genannt, dazu kommen Service, Lieferung, Geschirr und Aufbau. Vergleichen Sie Angebote deshalb Position für Position. Ein niedriger Preis pro Person kann durch zusätzliche Posten höher ausfallen als ein Komplettangebot. Fragen Sie, ob die Umsatzsteuer enthalten ist und ob es Mindestmengen oder Mindestumsätze gibt.
Üblich ist eine Anzahlung bei Auftragserteilung. Klären Sie, bis wann die endgültige Gästezahl gemeldet werden kann und was passiert, wenn weniger Personen kommen. Lassen Sie sich Stornobedingungen schriftlich geben, und verlangen Sie eine Rechnung.
Probeessen, Abläufe und Service
Bei größeren Veranstaltungen ist ein Probeessen oder eine Verkostung sinnvoll. Fragen Sie, ob es angeboten wird und wie es berechnet wird. Besprechen Sie außerdem den Ablauf am Tag: Wann liefert und baut der Anbieter auf, wann wird serviert, wer räumt ab, wer nimmt Reste und Geschirr mit?
Bei Einzelköchen, die bei Ihnen zu Hause kochen, klären Sie, ob Einkauf und Aufräumen enthalten sind und ob Ihre Küche ausreicht. Fragen Sie, wie der Koch mit Ihrer Ausstattung umgeht und welche Geräte er mitbringt.
Sprechen Sie auch über Menge und Reste. Gute Caterer kalkulieren so, dass alle satt werden, ohne dass viel übrig bleibt, und sagen offen, wie sie das einschätzen. Fragen Sie, was mit übrigem Essen geschieht, ob Sie es mitnehmen dürfen und wie es sicher gelagert werden sollte. Gerade bei warmen Speisen und im Sommer ist das ein Hygienethema, das nicht erst am Ende des Abends besprochen werden sollte.
Saison, Termine und Berlin
Gefragt sind Sommerwochenenden, die Vorweihnachtszeit und Tage um Feiertage. Dann sind gute Caterer früh ausgebucht. Wer ein festes Datum hat, fragt am besten mehrere Wochen vorher an, bei Hochzeiten und großen Firmenfeiern früher. Saisonale Zutaten beeinflussen Menü und Preis, und ein guter Koch schlägt vor, was in der Jahreszeit gut gelingt.
Berlin ist groß, und Lieferwege gehören zum Angebot. Fragen Sie, ob in Ihrem Bezirk geliefert wird und ob Anfahrt berechnet wird. Ob der Anbieter in der Innenstadt oder weiter draußen sitzt, ist zweitrangig, solange Lieferung und Kühlung sichergestellt sind.
Wie ein Websta-Profil beim Vergleichen hilft
Auf Websta hat ein Anbieter eine Profilseite, die wie eine kleine Website aufgebaut ist, mit Leistungen, Preisen, Fotos, Kontaktformular und Online-Buchung. Sie sehen, welche Küche und welche Leistungen jemand anbietet. Die Preise legt der Anbieter selbst fest. Kartenzahlungen werden über Stripe auf das Bankkonto des Anbieters ausgezahlt.
Im Marktplatz unter /marketplace/food finden Sie Anbieter nach Leistung und Ort. Sie können auch eine Aufgabe einstellen und Angebote abwarten. Hygiene und Allergene klären Sie direkt mit dem Anbieter.
Häufig gestellte Fragen
- Muss ein Caterer in Berlin angemeldet sein?
- Wer gewerblich Lebensmittel abgibt, muss den Betrieb in der Regel bei der Lebensmittelaufsicht anmelden. Fragen Sie den Anbieter danach.
- Wie werden Allergien berücksichtigt?
- Nennen Sie sie vorab und lassen Sie sich Zutaten und den Umgang mit Kreuzkontakt bestätigen.
- Wie früh muss ich einen Caterer buchen?
- Für beliebte Termine möglichst mehrere Wochen vorher, bei Hochzeiten und großen Feiern früher.
- Kann ich auf Websta einen Koch oder Caterer anfragen?
- Ja, über das Profil oder als Aufgabe im Marktplatz. Anbieter können Ihnen ein Angebot machen.
Zu den Zahlen
Die Zahlen in diesem Leitfaden wurden aus dem Websta-Katalog zum Zeitpunkt der Erstellung des Textes entnommen und oben aus dem Live-Katalog aktualisiert. Ein Teil des Katalogs wurde aus dem öffentlichen Unternehmensregister erstellt und ist auf jedem Profil entsprechend gekennzeichnet.
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