Als Reinigungskraft in Wien Geld verdienen: Der Weg zu Kunden

Wohnungen, Stiegenhäuser, Büros und Ferienapartments müssen in Wien regelmäßig sauber gemacht werden, und viele Menschen haben dafür weder Zeit noch Lust. Wer gründlich und zuverlässig putzt, kann daraus einen Nebenverdienst oder einen Hauptberuf aufbauen. Das geht aber nicht von heute auf morgen. Dieser Artikel zeigt, woher Kunden in Wien kommen, wie man den ersten Preis findet, was als Selbständiger in Österreich zu klären ist und wie ein Websta-Profil helfen kann. Einen Betrag oder eine Zahl an Kunden kann niemand versprechen.

Aktualisiert 22. Oktober 2026

Welche Art von Reinigung Sie anbieten wollen

Bevor Sie Kunden suchen, legen Sie fest, was genau Sie anbieten. Haushaltsreinigung, Endreinigung nach einem Umzug, Büroreinigung, Fensterputzen und Reinigung von Ferienwohnungen sind unterschiedliche Aufträge mit unterschiedlichen Anforderungen und Preisen. Wer alles anbietet, wirkt unscharf. Wer drei Leistungen klar benennt, wird leichter gefunden und weiterempfohlen.

Prüfen Sie auch, welche Tätigkeiten ohne eigene Gewerbeberechtigung erlaubt sind und welche nicht. Das hängt von der Art der Reinigung ab. Die verbindliche Auskunft geben die Gewerbebehörde und das Gründerservice der Wirtschaftskammer.

Woher zahlende Kunden in Wien kommen

Wien hat viele Haushalte, in denen beide Partner arbeiten, viele Mietwohnungen mit Wohnungsübergaben und viele kleine Büros, die keine eigene Reinigungskraft anstellen. Daraus entsteht Nachfrage, aber auch Konkurrenz durch bestehende Betriebe und Plattformen.

Realistische Wege zu den ersten Kunden sind:

  • Empfehlung durch Bekannte, Nachbarn und frühere Arbeitskollegen
  • Hausverwaltungen und Vermieter, die jemanden für Übergaben und Stiegenhäuser suchen
  • Kleine Büros, Praxen und Ordinationen in Ihrem Bezirk
  • Online-Suche nach Leistung und Bezirk
  • Aufgabenplattformen, auf denen Menschen beschreiben, was gereinigt werden soll, und Angebote einholen

Den ersten Preis festlegen

Bei Reinigung wird oft nach Stunden gerechnet, manchmal pauschal pro Objekt. Beides hat Vorteile. Ein Stundenpreis schützt Sie, wenn eine Wohnung schmutziger ist als gedacht. Ein Pauschalpreis ist für Kunden leichter zu verstehen. Rechnen Sie in beiden Fällen Ihre Anfahrt in Wien, Ihr Material, Ihre Reinigungsmittel und die Beiträge zur Sozialversicherung mit ein.

Schauen Sie sich öffentliche Preise von Betrieben in Ihrem Bezirk an und entscheiden Sie selbst. Bei Websta legen Sie die Preise für Ihre Leistungen selbst fest. Schreiben Sie dazu, was enthalten ist, zum Beispiel ob Sie eigene Mittel mitbringen, und was extra kostet, etwa Backofen, Fenster oder Balkon. So gibt es bei der Rechnung keine Überraschung.

Wie die ersten zehn Kunden meist aussehen

Am Anfang sind es meist einzelne Termine: eine Endreinigung für Bekannte, eine Wohnung alle zwei Wochen, ein kleines Büro am Abend. Manche Kunden bleiben, andere buchen nur einmal. Das ist normal und kein Zeichen, dass etwas falsch läuft.

Entscheidend ist Verlässlichkeit. Wer pünktlich kommt, sauber arbeitet und Absprachen einhält, wird eher weiterempfohlen als jemand, der etwas billiger ist. Fragen Sie nach einem guten Einsatz offen, ob der Kunde Sie weiterempfehlen würde, und fragen Sie, ob Sie Fotos vom Ergebnis machen dürfen. In einer fremden Wohnung gilt dabei Diskretion: Fotografieren Sie nie Privates und nur mit Erlaubnis.

Was Sie als Selbständiger in Österreich klären müssen

Sobald Sie regelmäßig gegen Bezahlung arbeiten, brauchen Sie Klarheit in diesen Bereichen. Die verbindlichen Antworten geben die jeweiligen Stellen:

  • Gewerbeberechtigung: Gewerbebehörde und Wirtschaftskammer
  • Sozialversicherung: die Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS)
  • Steuern: das Finanzamt, auch zur Frage der Umsatzsteuer und einer möglichen Kleinunternehmerregelung
  • Aufzeichnungen und Belege: Rechnungen schreiben und Einnahmen und Ausgaben festhalten
  • Versicherung: eine Haftpflichtversicherung für Schäden in fremden Räumen mit einem Versicherer besprechen

Was in den ersten Monaten oft schiefgeht

Häufig sind Preise zu niedrig, weil man dem Kunden unbedingt gefallen will. Dazu kommt unklarer Umfang: Der Kunde erwartet Fenster und Backofen, Sie hatten nur Böden und Bad eingeplant. Ein kurzer schriftlicher Leistungsumfang vor dem ersten Termin verhindert den Streit.

Ein weiteres Risiko sind Schäden. Etwas geht kaputt, und niemand weiß, wer zahlt. Klären Sie das vorher mit Versicherung und klarer Absprache. Und planen Sie Wege ein: In einer großen Stadt frisst die Anfahrt zwischen zwei Terminen schnell einen Teil des Verdienstes.

Wie ein Websta-Profil in diesen Alltag passt

Auf Websta bekommen Sie eine Profilseite, die wie eine kleine Website aussieht, mit Leistungen, Preisen, Fotos, Kontaktformular und Online-Buchung. Diese Seite können Sie jedem schicken, der wissen will, was Sie anbieten und was es kostet. Über den Marktplatz finden Menschen in der Nähe Anbieter nach Leistung und Ort, und sie können eine Aufgabe einstellen, auf die Anbieter Angebote abgeben.

Zahlungen per Karte gehen über Stripe auf Ihr eigenes Bankkonto. Die Preise bestimmen Sie. Das Profil ersetzt keine Anmeldung und keine Steuererklärung, spart aber die vielen Nachrichten, in denen Termine und Preise einzeln abgesprochen werden. Mehr dazu unter /marketplace/cleaning.

Am Ende bleibt es Arbeit: Ein Profil bringt keine Aufträge von allein. Es sorgt nur dafür, dass jemand, der Sie sucht oder von Ihnen hört, schnell sieht, was Sie anbieten, und ohne Umweg anfragen kann.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich in Wien nebenbei als Reinigungskraft arbeiten?
Ja, wenn Sie vorher geklärt haben, ob dafür eine Gewerbeberechtigung nötig ist und wie sich Sozialversicherung und Steuer auswirken. Die Auskunft geben Gewerbebehörde, Wirtschaftskammer, SVS und Finanzamt.
Wie finde ich private Kunden für die Reinigung in Wien?
Meist über Empfehlungen, Hausverwaltungen, Online-Suche nach Bezirk und Aufgabenplattformen. Eine Seite mit Leistungen und Preisen, die man weiterschicken kann, hilft bei allen diesen Wegen.
Soll ich pro Stunde oder pauschal abrechnen?
Beides ist üblich. Pro Stunde schützt Sie bei unerwartetem Aufwand, pauschal ist für Kunden einfacher. Wichtig ist, dass Umfang und Preis vorher klar vereinbart sind.
Wie bekomme ich das Geld bei Websta?
Kartenzahlungen der Kunden werden über Stripe auf Ihr eigenes Bankkonto ausgezahlt.

Zu den Zahlen

Die Zahlen in diesem Leitfaden wurden aus dem Websta-Katalog zum Zeitpunkt der Erstellung des Textes entnommen und oben aus dem Live-Katalog aktualisiert. Ein Teil des Katalogs wurde aus dem öffentlichen Unternehmensregister erstellt und ist auf jedem Profil entsprechend gekennzeichnet.

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