Tierbetreuung in Bern: Hundesitter und Katzenbetreuung finden

Wer in Bern ein Haustier hat, braucht früher oder später Hilfe: für den Mittagsspaziergang des Hundes, für die Katze während der Ferien oder für Kleintiere, wenn man übers Wochenende verreist. Dieser Ratgeber zeigt, wie man in Bern Tierbetreuung findet, was man vorab klären sollte und was in der Schweiz für Tierhalter und Betreuer eine Rolle spielt.

Aktualisiert 23. Oktober 2026

Welche Art von Betreuung brauchen Sie

Die Palette reicht vom Gassigehen über Hundetagesbetreuung und Katzenbesuche zu Hause bis zur Übernachtung in einer Tierpension oder bei einer Gastfamilie. Welche Form passt, hängt vom Tier ab. Ein älterer Hund, der an seine Umgebung gewöhnt ist, bleibt oft lieber zu Hause. Ein junger, sozialer Hund kommt in einer Gruppe gut zurecht. Katzen sind meist zufriedener, wenn sie in ihrem Revier bleiben und jemand ein- oder zweimal am Tag vorbeischaut.

Notieren Sie sich vor der Suche, wie alt Ihr Tier ist, welche Gewohnheiten es hat, ob es Medikamente braucht und wie es auf fremde Menschen und andere Tiere reagiert. Das hilft Ihnen und den Anbietern, realistisch einzuschätzen, ob eine Betreuung passt.

Wie man in Bern Anbieter findet

Bern hat entlang der Aare und in den Quartieren viele Spazierwege, und wer mit einem Hund unterwegs ist, kommt schnell mit anderen Haltern ins Gespräch. Empfehlungen aus der Nachbarschaft, von der Tierarztpraxis oder von der Hundeschule sind deshalb ein häufiger Weg. Auch Aushänge in Zoofachgeschäften und Anzeigen im Internet gehören dazu.

Zusätzlich lassen sich auf Websta Anbieter nach Leistung und Ort ansehen. Profile zeigen Beschreibung, Preise und Fotos, und die Übersicht für diesen Bereich liegt unter /marketplace/pets. So erkennen Sie rasch, wer Hundebetreuung, wer Katzenbesuche und wer Kleintiere anbietet.

Fragen vor der Zusage

Ein Kennenlerntermin mit Ihrem Tier ist unverzichtbar. Beobachten Sie, wie die Person auf das Tier zugeht und ob das Tier sich wohlfühlt. Stellen Sie danach konkrete Fragen.

  • Welche Erfahrung besteht mit der Rasse oder Tierart, und gibt es eine Ausbildung oder einen Kurs?
  • Wie viele Tiere werden gleichzeitig betreut, und wo halten sie sich auf?
  • Was passiert bei Krankheit oder Unfall, und mit welcher Tierarztpraxis arbeitet die Person zusammen?
  • Ist die Betreuungsperson haftpflichtversichert, und wer haftet bei Schäden?
  • Wie wird die Übergabe organisiert, und wie erhalten Sie Rückmeldungen, zum Beispiel mit Fotos oder Nachrichten?

Rechtliches und Nachweise in der Schweiz

In der Schweiz ist der Tierschutz gesetzlich geregelt, und für das gewerbsmässige Betreuen von Tieren können je nach Kanton und Umfang Bewilligungen nötig sein. Fragen Sie bei einer Tierpension oder einer grösseren Hundebetreuung nach, ob die Bewilligung des Kantons vorliegt, und lassen Sie sich den Nachweis zeigen. Das kantonale Veterinäramt kann Auskunft geben, welche Regeln gelten.

Als Halter bleiben Sie auch bei Fremdbetreuung für Ihr Tier verantwortlich. Dazu gehören Hundeabgaben und Registrierung, eine eigene Tierhalterhaftpflicht und aktuelle Impfungen. Geben Sie der Betreuungsperson eine Kopie des Impfausweises, die Nummer Ihrer Tierarztpraxis und eine Notfallnummer mit. Bei Hunden ist ausserdem zu klären, ob Leinenpflicht und örtliche Regeln eingehalten werden.

Zeitpunkt und Preise

Vor Schulferien, Feiertagen und in der Sommerzeit sind verlässliche Betreuer schnell ausgebucht. Wer eine Ferienbetreuung braucht, fragt am besten früh an und plant einen Probetag vorher ein, damit sich Tier und Betreuer kennenlernen.

Die Preise legen die Anbieter selbst fest. Vergleichen Sie, was im Preis enthalten ist: Länge des Spaziergangs, Abholung, Fütterung, Medikamentengabe, Zuschläge für Wochenenden. Bitten Sie um eine schriftliche Offerte. Üblich sind Rechnung oder TWINT, bei Websta ist auch Kartenzahlung möglich, die über Stripe direkt auf das Bankkonto des Anbieters ausgezahlt wird.

Zentrum und Aussenquartiere

In der Stadt wohnen viele Tierhalter in Wohnungen ohne eigenen Garten, und der Bedarf an Gassigehern ist entsprechend gross. In Quartieren am Stadtrand sind grüne Flächen näher, in dichter bebauten Gebieten sind Wege zum Spazierort länger. Fragen Sie, wo die Betreuung stattfindet, wie das Tier transportiert wird und ob Ihr Hund etwa im Auto mitfährt. Das hat Einfluss auf Zeit und Kosten.

Wie Sie Profile auf Websta nutzen

Auf einem Websta-Profil sehen Sie Leistungen, Preise und Fotos auf einer Seite, dazu ein Kontaktformular und, wenn eingerichtet, die Buchung eines Termins. Wenn Sie nicht selbst suchen möchten, stellen Sie auf dem Marktplatz eine Aufgabe ein, zum Beispiel Katzenbesuche während einer Woche. Anbieter in Ihrer Nähe können dazu Offerten machen.

Ein Profil nimmt Ihnen das Kennenlernen nicht ab. Es hilft Ihnen aber, die Auswahl vorab zu verkleinern und gezielter Fragen zu stellen.

Nach der ersten Betreuung Bilanz ziehen

Achten Sie nach den ersten Einsätzen darauf, wie Ihr Tier reagiert. Kommt der Hund entspannt zurück, frisst er normal, wirkt die Katze unverändert, dann spricht das für eine gute Betreuung. Zeigt das Tier dagegen Stress oder Unruhe, sprechen Sie das offen an und fragen Sie nach dem Ablauf. Eine gute Betreuungsperson nimmt solche Hinweise ernst und passt sich an.

Bewahren Sie die Absprachen zu Zeiten, Preisen und Zuständigkeiten schriftlich auf, etwa als Nachricht oder E-Mail. Das schafft Klarheit, falls es später einmal Fragen zu Rechnung oder Haftung gibt. Wer regelmässig Hilfe braucht, profitiert davon, eine feste Ansprechperson und eine Vertretung zu haben, die das Tier beide kennen.

Häufig gestellte Fragen

Wie finde ich in Bern einen zuverlässigen Hundesitter?
Holen Sie Empfehlungen bei der Tierarztpraxis, der Hundeschule oder in der Nachbarschaft ein und vereinbaren Sie ein Kennenlernen mit Ihrem Hund. Zusätzlich lassen sich Profile auf Websta vergleichen.
Braucht eine Tierpension in der Schweiz eine Bewilligung?
Je nach Kanton und Umfang kann das der Fall sein. Fragen Sie nach dem Nachweis oder erkundigen Sie sich beim kantonalen Veterinäramt.
Soll ich die Katze während der Ferien zu Hause lassen?
Viele Katzen sind in ihrer gewohnten Umgebung ruhiger. Besprechen Sie mit der Betreuungsperson, wie oft sie vorbeikommt und wie Sie Rückmeldungen erhalten.
Was sollte ich der Betreuungsperson mitgeben?
Futter, Medikamente, den Impfausweis, die Kontaktdaten der Tierarztpraxis und eine Notfallnummer sowie eine kurze Beschreibung der Gewohnheiten des Tieres.

Zu den Zahlen

Die Zahlen in diesem Leitfaden wurden aus dem Websta-Katalog zum Zeitpunkt der Erstellung des Textes entnommen und oben aus dem Live-Katalog aktualisiert. Ein Teil des Katalogs wurde aus dem öffentlichen Unternehmensregister erstellt und ist auf jedem Profil entsprechend gekennzeichnet.

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