Aktualisiert 23. Oktober 2026
Wofür brauchen Sie Fotos?
Hochzeitsfotografie, Porträts, Bewerbungsbilder, Produktfotos und Firmenanlässe sind unterschiedliche Fachgebiete. Manche Fotografen decken mehrere ab, andere sind spezialisiert. Legen Sie fest, wofür Sie die Bilder brauchen und wo sie verwendet werden: privat, auf einer Website, in Drucksachen oder in der Werbung. Die Verwendung beeinflusst Preis und Rechte.
Wie man in Bern Fotografen findet
Wie bei vielen kreativen Dienstleistungen führen Empfehlungen am schnellsten zum Ziel. Daneben sehen Sie auf den Websites und Profilen der Fotografen Arbeitsproben. Achten Sie auf Stimmigkeit: Zeigt die Auswahl einen erkennbaren Stil, und passt er zu dem, was Sie suchen? Eine vollständige Serie von einem Anlass sagt mehr als einzelne Highlights.
Sprechen Sie vorab mit dem Fotografen. Sympathie spielt eine grosse Rolle, vor allem bei Porträts und Hochzeiten, bei denen Sie sich vor der Kamera wohl fühlen sollten.
Was Sie vor der Buchung fragen sollten
Eine klare Offerte beschreibt Leistung, Umfang und Rechte.
- Wie lange dauert das Shooting, und wie viele bearbeitete Bilder erhalten Sie?
- In welchem Format und bis wann werden die Bilder geliefert?
- Wofür dürfen Sie die Bilder verwenden, privat oder auch gewerblich?
- Dürfen die Bilder der Fotograf selbst zeigen, etwa auf seiner Website?
- Was gilt bei schlechtem Wetter oder Krankheit?
- Fallen Reisekosten oder Nebenkosten an?
Was in der Schweiz zu beachten ist
Fotografie ist in der Schweiz ein anerkannter Beruf mit Lehre, es gibt aber auch viele Quereinsteiger und Autodidakten. Eine Ausbildung ist kein Zwang, daher zählen Arbeitsproben und Referenzen. Die Rechte an einem Foto liegen grundsätzlich bei der Person, die es gemacht hat. Wenn Sie die Bilder gewerblich nutzen wollen, muss das mit dem Fotografen vereinbart sein. Lassen Sie die Nutzungsrechte in der Offerte oder im Vertrag festhalten.
Wer auf Bildern erkennbar ist, hat in der Schweiz ein Recht am eigenen Bild. Bei Veranstaltungen sollten Gäste wissen, dass fotografiert wird, und Personen können verlangen, nicht abgebildet zu werden. Besprechen Sie das mit dem Fotografen, besonders bei Anlässen mit Kindern.
Für Aufnahmen auf öffentlichem Grund oder in bestimmten Gebäuden kann eine Erlaubnis nötig sein, zum Beispiel für kommerzielle Shootings. Fragen Sie den Fotografen, ob er das abklärt.
Saison, Sprache und Zahlung
Hochzeitsfotografen sind im Sommer und frühen Herbst früh ausgebucht, oft viele Monate im Voraus. Für Porträts und Businessfotos ist die Auswahl ausserhalb der Hochsaison grösser. Das Licht im Freien ist im Winter schwächer, Fotografen nutzen dann häufiger Räume oder Studios.
Die Verständigung läuft auf Deutsch oder Englisch. Üblich ist eine Anzahlung zur Reservation des Datums und die Restzahlung bei Lieferung oder nach dem Anlass, jeweils in Schweizer Franken. Lassen Sie die Bedingungen schriftlich bestätigen.
Altstadt und Quartiere
Die Altstadt und die Aareufer sind beliebte Orte für Shootings, aber an schönen Tagen auch belebt. Fragen Sie den Fotografen nach Alternativen und nach Zeiten mit weniger Andrang, etwa am frühen Morgen. In Quartieren und im Grünen ausserhalb der Stadt finden sich ruhigere Orte, dafür muss die Anreise geplant werden.
So hilft ein Websta-Profil beim Vergleichen
Ein Websta-Profil zeigt Leistungen, Preise, Fotos und ein Kontaktformular auf einer Seite, die wie eine kleine Website aufgebaut ist. Gerade bei Fotografen sehen Sie Arbeitsproben und Preise nebeneinander. Wo Online-Buchung eingerichtet ist, können Sie einen Termin direkt anfragen. Die Preise legt der Fotograf selbst fest.
Über /marketplace/photo finden Sie Anbieter nach Leistung und Ort. Mit einer Aufgabe erhalten Sie Angebote von Anbietern in der Nähe. Kartenzahlungen laufen über Stripe und werden auf das Bankkonto des Anbieters ausbezahlt. Websta verspricht keine Aufträge oder Ergebnisse.
Vor und nach dem Shooting
Besprechen Sie vorab, was Sie anziehen, welche Orte infrage kommen und welche Bilder Sie unbedingt haben möchten. Bei Hochzeiten und Familienanlässen hilft eine Liste mit Gruppen- und Personenaufnahmen, damit nichts vergessen geht. Bei Businessporträts sagen Sie, wofür die Bilder gebraucht werden: Eine Website verlangt andere Formate als ein Profil in einem Netzwerk.
Nach dem Shooting folgt die Auswahl und Bearbeitung. Fragen Sie, wie Sie die Bilder erhalten, etwa über eine Online-Galerie, und wie lange sie dort zugänglich bleiben. Sichern Sie die Dateien selbst auf einem eigenen Speicher, damit Sie nicht von der Galerie des Fotografen abhängig sind. Wenn Sie Abzüge oder ein Album wünschen, klären Sie, ob das im Preis enthalten ist. Sagen Sie auch früh, wenn etwas nicht Ihren Vorstellungen entspricht, der Fotograf kann kleine Korrekturen meist eher vornehmen, solange die Daten noch bei ihm liegen.
Häufig gestellte Fragen
- Wie früh sollte ich einen Hochzeitsfotografen in Bern buchen?
- Für Sommertermine oft viele Monate im Voraus. Fragen Sie früh an.
- Wem gehören die Fotos?
- Grundsätzlich dem Fotografen. Sie erhalten Nutzungsrechte, die in der Offerte festgehalten werden sollten.
- Wie viele Bilder bekomme ich?
- Das ist je nach Anbieter verschieden. Klären Sie Anzahl, Bearbeitung und Lieferformat vorab.
- Kann ich auf Websta einen Fotografen anfragen?
- Ja, über das Profil oder eine Aufgabe, auf die Anbieter Angebote machen.
Zu den Zahlen
Die Zahlen in diesem Leitfaden wurden aus dem Websta-Katalog zum Zeitpunkt der Erstellung des Textes entnommen und oben aus dem Live-Katalog aktualisiert. Ein Teil des Katalogs wurde aus dem öffentlichen Unternehmensregister erstellt und ist auf jedem Profil entsprechend gekennzeichnet.
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